Rekord-Umzug durch Todtnau

Verena Wehrle

Von Verena Wehrle

Di, 13. Februar 2018

Todtnau

Rosenmontagsumzug mit 1200 Teilnehmern / Brandbach gewinnt Wagenbau-Pokal.

N Narren aus allen Richtungen kamen zum bisher größten Rosenmontagsumzug in der Todtnauer Historie. Mit 1200 Teilnehmern in 57 Gruppen, davon acht Mottowägen und 13 Musiken war dieser Umzug Rekord. Einzig der Jubiläumsumzug 2010 war noch größer. "Mehr hätten wir nicht aufnehmen können", sagte Oberzunftmeister Jürgen Franz. Mit dabei waren Zünfte aus dem Schwäbischen, aus der Ortenau und aus der näheren Umgebung. Anfangs kam das Konfetti noch in Form von Schnee von oben. Doch dann ließen sich die Sonne und der blaue Himmel blicken, und die Stimmung heizte sich auf. Die Zinken haben sich wieder erstaunliche Ideen einfallen lassen und präsentierten aufwendige Wägen. Auffällig oft wurde die katholische Johannes-Kirche in den Mittelpunkt der Wagen gestellt. Wie so oft gewann auch dieses Mal der Zinken Brandbach den begehrten Wanderpokal. "S’hät nur no Wald z’Dodtnau umenand" war ihr Thema, und so verwandelte sich Todtnau zum Urwald, und zwischen den Kirchtürmen hingen die Affen.

Nur 15 Punkte trennten den Zweitplatzierten, den Zinken-Brandenberg, vom ersten Platz. Dieser nahm sich dem Pfarrer-Mangel im Oberen Wiesental an. "Super Schuler hoch hinaus, fliegt ins nächste Gotteshaus" war das Thema, und so verliehen die Brandenberger dem Pfarrer Superkräfte, damit er es zu jedem Termin schafft. Mit ihrem Amt für Spezialeinsätze wurde der Zinken Mühliwinkel Dritter. "Für die Preisrichter war es eine schwierige Entscheidung", lobte Zunftmeister Jürgen Wehrle die Wagenbauer.

Weitere Fotos vom Rekord-Umzug am Rosenmontag durch Todtnau gibt es im Internet unter mehr.bz/rosenmontag- todtnau