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10. März 2011
Verurteilte mussten büßen
Verurteiltenball sorgte in Todtnau für größtes Vergnügen / Polizei tanzt Skischuh-Schlittschuh .
TODTNAU (vwe). Ein großes Vergnügen war am Dienstagabend wieder der Verurteiltenball im Gasthaus "Sonne". Die vom Narrengericht Verurteilten verbüßten dabei ihre Strafen.
Als "Prinz Peinlich von der Gletscherspalt" trat Heiko Mühl mit seinem Badvorlegerballett ein. Es wurde Lammfell-Lambada getanzt, und der Prinz hatte alle Hände voll zu tun, um den Badvorleger wieder blitzblank zu bekommen. Heiko Mühl hatte in der Jubiläumsnacht 2010 den Thron des Prinzen Carneval bestiegen und den Badvorleger des Hofnarren Heinz Winkler beschmutzt.Der handorgelspielende Dahlauer Martin Wunderle hatte die Todtnauer Narrenhymne ins Mikrofon von SWR-Moderation Sonja Schrecklein total falsch gesungen. aber auch eine Häuserfassade musste dran glauben. Deshalb musste Wunderle, verkleidet als Stuckateur mit vier Sängern des Gipserchors, ausgerüstet mit Klappleitern, Tonleitern und Stimmgabel erscheinen. In einer Polonaise mussten sie den Narrenmarsch singen und eine weitere selbstgedichtete Strophe, zugleich musste jeder eine Flasche Bier leeren. "Unschuldslamm" Harald Brender hatte als Hilfsnarrenbolizei mit zwei Politessinnen-Azubis aufzutreten. Schließlich habe er den Narrenoberpolizisten Noldi attackiert. Dem Original sah Brender verdammt ähnlich. Die Politessinnen reinigten Noldis Ausrüstung, während Brender närrische Verhaltensregeln vorlas. Noldi brachte den Dreien dann die Kampfsportart "Skischuh-Schlittschuh" bei.
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Autor: vwe
