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03. Juli 2010
Viele Einsätze am Berg
Bergwacht Muggenbrunn.
TODTNAU-MUGGENBRUNN (jgf). Nicht zuletzt wegen der langen Wintersaison 2008/2009 gab es eine Rekordzahl von Einsätzen, berichtete Vorsitzender Harald Behringer in der Mitgliederversammlung der Bergwacht Muggenbrunn. Er bezeichnete es als sehr hilfreich, das Rettungsfahrzeug (Skidoo) von der Todtnauer Bergwacht günstig übernommen zu haben. Frühzeitig begannen die 15 Aktiven, unterstützt von neun Anwärtern und neun Jugendbergwachtlern, mit den Vorbereitungen der drei Großveranstaltungen auf dem Notschrei: Deutschland-Pokal, Nordische Junioren-Weltmeisterschaft und dem IPC-Weltcup. Diese wurden Anfang 2010 durchgeführt und waren so teilnehmerstark, dass Behringer bei benachbarten Ortsgruppen um Unterstützung bat. Schönau, Todtnau, Todtmoos, Waldkirch und Freiburg entsandten Helfer. An 15 Tagen haben 85 Bergwachtmitarbeiter der Region 594 Stunden erfolgreich Rettungsdienst geleistet "und das war sicherlich für die Region und die Bergwacht eine gute Werbung", sagte der Vorsitzende. Dirk Behringer, Technischer Leiter der Ortsgruppe, bezifferte die Dienste und Einsätze der vergangenen Saison. So wurden 2009 an 30 Tagen 823 Stunden Winterrettungsdienst, an vier Tagen 230 Stunden Sommerrettungsdienst und bei fünf Sondereinsätzen 53 Stunden Dienst geleistet, 51 Mal wurden Rettungseinsätze angefordert. Die Einsatzzeiten, von der Alarmierung bis zum Eintreffen an der Unfallstelle, lagen laut Behringer zwischen fünf und neun Minuten. Christoph Iwertowski stellte in seinen Ausführungen die medizinische Ausbildung in den Vordergrund. Zusammen mit Anwärtern anderer Ortsgruppen des Oberen Wiesentals wurde eine 90-stündige notfallmedizinische Ausbildung absolviert. Vorsitzender Harald Behringer konnte schließlich eine ganz besondere Ehrung vornehmen. Adlerwirt Werner Hablitzel erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft Urkunde, Medaille, die Ehrenmitgliedschaft und viel Beifall. Der sichtlich gerührte Geehrte bedankte sich für 40 Jahre Bergwachtkameradschaft. "Bergwacht ist schon was Besonderes", fügte er an.
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Autor: jgf
