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06. Juni 2016

Vielfalt der Trachten bewahrt die Tradition

Kreistrachtenfest am Sonntag in Todtnau: 23 Trachtengruppen und Trachtenkapellen zogen über den Marktplatz und hatten Glück mit dem Wetter.

  1. Vielfalt der Regionen: eine Münstertäler Tracht Foto: Hermann Jacob

  2. Jodlerclub Heimelig aus Sins (Schweiz). Foto: Hermann Jacob

  3. Heimatverein Häusern Foto: Hermann Jacob

  4. Trachtengruppe Häg Foto: Hermann Jacob

  5. Bernd Maier, Vorsitzender der Trachtengruppe Todtnau Foto: Hermann Jacob

  6. Aus Bayern kamen die Trachtenfreunde Brunnthal zum Kreistrachtenfest nach Todtnau. Die Zeller Trachtengruppe hatte wieder den Bogen raus beim Umzug. Foto: Hermann Jacob

  7. Foto: Hermann Jacob

TODTNAU. Als sich die Trachtengruppen und Trachtenkapellen am Sonntag beim Kreistrachtenfest zum Umzug durch Todtnau aufstellten, fing schon wieder der Regen an, aber die Trachtenfreunde hatten großes Glück. Als sie am Marktplatz vorbei am Podium und durch das Spalier zahlreicher Zuschauer zogen, lachte den 23 Gruppen, die ein buntes Bild der unterschiedlichsten Trachten boten, die Sonne.

Vom Podium begrüßte Alfred Knauber aus Zell, Kreisobmann des Bundes Heimat und Volksleben, die Teilnehmer und stellte sie kurz vor. Auch Landrätin Marion Dammann, CDU-Bundestagsabgeordneter Armin Schuster, Alfred Vonarb (Präsident des Bundes Heimat und Volksleben), Vorstand Gerhard Neugenbauer, Geschäftsführerin Ursula Hülse und Todtnaus Bürgermeister Andreas Wießner schauten dem Zug der Trachtenträger zu.

Trotz der Wetterkapriolen herrschte gute Stimmung und Bernd Maier, Vorsitzender der Trachtentgruppe Todtnau, war mit dem Festwochenende zufrieden, an dem die Todtnauer das 50-jährige Bestehen feierten.

Sehr interessant fand er die Jodlermesse auf Schwyzerdütsch am Vormittag und die alemannische Predigt von Pfarrer Schuler, bevor in der Silberberghalle das Jubiläum mit einem Festbankett gefeiert wurde (wir berichten noch).

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Beim Umzug der Trachtenträger, der in etwa 20 Minuten vorüber war, sorgten im Kreis der Schwarzwälder, Münstertäler, Markgräfler und Wiesentäler Trachten befreundete Gruppen aus Brunnthal bei München und aus der Schweiz (Jodlerclub "Heimelig" aus Sins und eine Gruppe aus Ballwil mit Alphörnern) für Abwechslung. Die Gruppe aus Sins zog sogar jodelnd durch die Straßen.

Auch ein nostalgisches rotes Feuerwehrauto war beim Trachtenumzug dabei. Der recht zügige Zug führte geradewegs zur Silberberghalle, wo sich die Trachtenfreunde noch zum gemütlichen Ausklang bei verschiedenen Vorführungen trafen. Ihren Schuhplattler hatten die Freunde aus Bayern da schon einmal vorgeführt.

Fürs Regenwetter hatte sich eine Trachtengruppe schon passende, große rote Regenschirme zugelegt. Zum Glück wurden diese dann doch nicht gebraucht und die Trachten mussten nicht mit Regenumhängen zugedeckt werden. Klar, dass bei strahlendem Sonnenschein das Ganze schon noch prächtiger geworden wäre.

Autor: Hermann Jacob