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09. Juni 2011
Wie Tischkicken, nur größer
Der Zinken Brandenberg lud zu einem originellen Fußballspiel ein.
TODTNAU-BRANDENBERG. Kein Grund für Schmährufe à la: "Ihr seid nur ein Karnevalsverein": Der Zinken Brandenberg organisierte erstmals ein heiter-spannendes Kickerturnier – aber nicht mit einem üblichen Tischkicker, sondern mit echten Menschen auf einem Feld, das einem Tischkicker nachempfunden war.
Sieger war am Ende dieses Vatertagspektakels "Die Torfabrik" vor dem Lokalmatadoren, dem Zinken Brandenberg – bei aufstiebenden Sägespänen versteht sich. "Noldi, bloos mol Attacke, dass sie wisse was los isch!", forderte der sich den Mund schier fusselig redende Stadionsprecher Roland "Paule" Walleser den Narrenpolizisten auf. Neben Heiterkeit stellte Stadtrat Franz Wagner – beim Auftritt der Trachtenkapelle Brandenberg – den Teilnehmern blaue Flecken an den Schienbeinen in Aussicht.Alle Hände voll zu tun hatte vor allem der Schiri Christian "Kiwi" Kiefer, um mit Kabelbindern abgerissene Haltegriffe zu ersetzen. Da hatte Schiri Sebastian Knotz einen doch vergleichsweise ruhigen Posten auf dem Aussichtsturm. Keinen Ball verloren, gab der langbeinige Zinkenvogt Sebastian Binder vom Lokalmatadoren. Der Zinken hatte die Spielidee von einem Ausflug nach Schwärzenbach mitgebracht; wie bei einem Tischkicker halten sich die Spieler an Holzstangen fest, die sie nicht loslassen dürfen, auch wenn blaue Flecken drohen.
Die Platzierung: 1. Die Torfabrik; 2. Zinken Brandenberg – Erster FC Ramba Zamba; 3. Die Knollekickers; 4. Die Norbehrts; 5. Die Wilden Kerle; 5. Malechips. Unter "ferner liefen" sind unter anderem die Blätzlenarren, der 1. FC Schienbeinschoner, die Schönebirzler und die Narrenzunft zu verzeichnen.
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Autor: Karin Maier
