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14. Januar 2012
"Zapfemännle" im Museum
Todtnauer Figur entstand 1959.
TODTNAU (zubi). Ganz still und stumm steht seit kurzem ein Zapfemännle nicht im Walde, sondern in der Oberrheinischen Narrenschau, im Narrenmuseum in Kenzingen. Natürlich muss es nicht ganz allein dastehen, es ist bei den übrigen von der Todtnauer Narrenzunft übergebenen Häs zu finden. Das 1959 von Serafin Mair vom Zinken "Chlai Basel" gegründete, als Einzelfigur ins Leben gerufene Zapfemännle ist die einzige Häsfigur aus Naturmaterialien im Bereich des 81 Zünfte zählenden Verbands Oberrheinischer Narrenzünfte (VON). An Naturmaterialien mangelt es der viertgrößten waldbesitzenden Gemeinde in Baden-Württemberg nicht. 1984 gründeten Karl Falger, Harald Falger, Georg Steck das Zapfemännle wieder, nachdem es einige Jahre von der Bildfläche verschwunden war. Seit 1989 ist das Zapfemännle eine eigene Zunft der Todtnauer Narrenzunft. Dieses Jahr sind am Rosemändig sogar fünf Männer als Zapfemännle zu sehen. Etwa 20 Kilogramm wiegen die Naturalien. Die zahllosen Tannenzapfen hat Zunfträtin Conny Schneider gesammelt und auf das Häs genäht, sowie den knorrigen Stock besorgt. Für die Flechte im Gesicht, die Kopfbedeckung inklusive großem Zapfen und für den Bart sorgte Zunfträtin Sandra Reiß. Oberzunftmeister Jürgen Wehrle und die beiden Zunfträtinnen übergaben das gute Stück kürzlich der Oberrheinischen Narrenschau.
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Autor: zubi
