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11. Mai 2011
Trauer um einen engagierten Pädagogen
Ortwin Bär, langjähriger Lehrer am MPG, starb mit 72 Jahren.
LAHR (BZ). Im Alter von 72 Jahren ist Ortwin Bär, langjähriger Sport- und Englischlehrer am Max-Planck-Gymnasium, am Wochenende nach längerer Krankheit gestorben. Als Bär 2003 aus dem Schuldienst ausschied, würdigte ihn der damalige Schulleiter Ludwig Hillenbrand als einen der gefragtesten Fachberater des Oberschulamts, der keine Zeit gescheut habe, um weit über den normalen Dienst hinaus sich um sportliche Belange an der Schule zu kümmern.
Neben der Organisation von Wettkämpfen, Bundesjugendspielen und Sportfesten zählten für den Pädagogen selbstverständlich dazu auch die Reparatur von defekten Turngeräten. Schule war für ihn Lebensraum nicht nur Dienstort. 1966 hatte er als Referendar am MPG begonnen, 1977 wurde er zum Studiendirektor befördert.
Ortwin Bär übte seinen Beruf als Pädagoge mit Idealismus aus, war vom pädagogischen Ethos beseelt. Hillenbrand erinnert sich besonders an seine Gewissenhaftigkeit, Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit, mit der er anderen Menschen und den Schülern begegnete. Ordnung und Disziplin habe er vorgelebt und im Sport auch den geeigneten Weg gesehen, um Fairness im Umgang miteinander zu üben. Für das Oberschulamt war Bär ein erfahrener und kompetenter Fachberater, der in verschiedenen Kommissionen Referendare betreut und Kollegen begleitet und beurteilt hatte.
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Trotz seiner schweren Krankheit blieb Ortwin Bär voller Hoffnung und hatte bis zuletzt seinen großen Optimismus nicht verloren.
Autor: dü
