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25. August 2011

Bazlen holt WM-Bronze

Die Freiburger Triathletin mit der Mannschaft auf dem Podest / Rang sieben für Jonathan Zipf.

  1. Svenja Bazlen beim fliegenden Wechsel mit ihrem Teamkollegen Steffen Justus. Foto: dpa

TRIATHLON (mu). Im schweizerischen Lausanne fand das sechste Rennen der WM-Serie statt, das als Sprintrennen ausgetragen wurde. Die Distanzen waren kürzer (nur etwa die Hälfte der olympischen Distanz) und wurden daher auch mit wesentlich höherem Tempo absolviert.

Die in Freiburg lebende Svenja Bazlen konnte sich nach einem kleinen Tief nach dem Radfahren wieder berappeln und noch etwas nach vorne laufen, musste sich am Ende aber mit dem 14. Platz zufrieden geben. "Das Ergebnis geht in Ordnung, aber dass ich in der Gesamtwertung zurückgefallen bin, ärgert mich ein wenig" ließ sie heute wissen.

In der Gesamtwertung rutschte sie von Platz acht auf Platz zwölf zurück. Sie möchte aber beim letzten Rennen in Peking noch einmal alles versuchen, um in die Top Ten zurückzufinden. Es geht für sie schließlich auch um die nächste Chance, sich für Olympia 2012 zu qualifizieren. Der Wettkampf in Peking am 10./11. September verspricht also interessant zu werden.

Einen Tag später wurde an gleicher Stelle die Weltmeisterschaft im Teamwettbewerb abgehalten. Bei dieser Wettkampfform besteht jedes Team aus zwei Männern und zwei Frauen, die abwechselnd starten. Jedes Team-Mitglied absolviert einen Sprint über 265 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und 1,2 Kilometer Laufen und klatscht dann den nächsten Starter ab. Svenja Bazlen wurde aufgrund des ordentlichen Abschneidens im Einzelwettkampf am Vortag vom Bundestrainer Roland Knoll zusammen mit Steffen Justus, Anja Dittmer und Maik Petzold ins Team Deutschland 1 nominiert, das die Bronzemedaille hinter Großbritannien und der Schweiz gewann.

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Jonathan Zipf (Broggingen) belegte nach einem extrem schnellen Rennen Platz sieben in der Einzelwertung und war damit erneut schnellster deutscher Teilnehmer."Das war ein richtig hartes Rennen, die ganze Zeit Vollgas", kommentierte Zipf seine Leistung. "Im Schwimmen war ich einigermaßen dabei, trotz mittelmäßiger Leistung, aber im Rad konnten wir glücklicherweise die Spitzengruppe auffahren, so dass ich im vorderen Feld auf die Laufstrecke gehen konnte." Allerdings haderte Zipf mit seinen Wechseln. "Nach dem Radsplit bin ich nicht sonderlich günstig in die Wechselzone gekommen, und die verlorene Zeit habe ich hinten heraus zu spüren bekommen."

Mit dem Team Deutschland 2 wurde Zipf Fünfter.Wie für Bazlen gilt auch für ihn, sich für Peking nochmals richtig in Form zu bringen, denn da geht es um die letzte Olympia-Fahrkarte nach London.

Autor: mu