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26. Februar 2011
Tschättern und Guggen nach Herzenslaune
Am Abend des zweiten Faißen war in Murg mächtig was los.
MURG (mdc). Mit Fackeln, Trommeln und vielen kleinen Narren ging es am zweiten Faißen mit Tschättermusik und Hey-Rufen durch die Murger Straßen. Vorneweg die Narrenzunft Murg, die den Zug bis zum Bürgerplatz beim ehemaligen Feuerwehrgerätehaus anführte. Dort warteten bereits die Guggenmusiken zum anschließenden Monsterkonzert. Mit dabei waren die Rhy-Gugger aus Bad Säckingen, die Erbsranze-Schränzer aus Hänner, das Fröscheloch-Echo aus Niederhof und natürlich auch die gastgebende Gugge-Brass-Band Murg.
"Es ist schön, dass so viele Leute gekommen sind und wir uns so in der Fasnachtszeit ins Dorfgeschehen einbringen können", freut sich Harry Widmann, der Dirigent der Gugge-Brass-Band. Seit fünf Jahren veranstaltet die Gruppe das "Monsterkonzert". In diesem Jahr aber nicht mehr auf dem Platz vor der Sparkasse, sondern zum ersten Mal beim alten Feuerwehrgerätehaus. "Wir waren die Jahre zuvor direkt an der Hauptstraße", so Widmann. "Dieser neue Platz ist gerade für die Kinder viel idealer." Noch ein positiver Aspekt ist, dass das alte Gerätehaus schon vorzeitig vor der Strabufa als "HarmoniKaribik-Stube" genutzt werden konnte. Die Bewirtung übernahmen die Gugger zusammen mit dem Harmonika- Orchester. Der sonst so kahle Raum wurde in einem Traum von Fasnacht und Karibik verwandelt. Im Außenbereich gab es eine Bar der SV Blau-Weiß. Mithin war für die Verpflegung aller gesorgt.
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Mit dabei am Murger Guggen-Event waren auch die Helgeringer Maidli und die Fährigeister. Nachdem die Guggenmusiken ihr Bestes gegeben hatten, wurde anschließend bei musikalischen Einlagen von DJ Jörg Höhne von der Firma Euro-Sound die Beizenfasnacht gefeiert.
Autor: mdc
