Im Testlauf über den eigenen Erwartungen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 07. Dezember 2017

Turnen

Laufenburger Gymnastinnen bei Turnier in Neulußheim.

TURNEN (BZ). Gute Erfahrungen hatte der TV Laufenburg im vergangenen Jahr bei der Premiere des Freundschaftsturniers der Rhythmischen Sportgymnastik in Neulußheim gemacht. Nun nahm die TVL-Abteilung erneut am "Schneeflöckchen-Pokal" teil, wobei die sieben TVL-Gymnastinnen – aus Eimeldingen, Hänner, Laufenburg, Schopfheim (2), Ühlingen-Birkendorf und Waldshut stammend – ohne große Ambitionen antraten. Zum einen aufgrund der hohen Qualität der Konkurrenz, insgesamt nahmen über 120 Gymnastinnen aus Baden, der Pfalz, Hessen und Bochum teil. Zum anderen nutzte die TVL-Riege das Turnier gezielt, um ihre für die kommende Wettkampfsaison neu choreographierten Übungen unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Nervosität vor den Handgerätübungen

Erreichten die TVL-Gymnastinnen mit ihren neuen Übungen ohne Handgerät durchweg die Top-Fünf ihrer Klassen, sei die Nervosität gerade vor den Handgerätübungen teilweise recht groß gewesen, teilte Abteilungsleiterin Trudel Glökler mit. Zudem machten sich zuweilen die noch nicht sattelfest sitzenden Schwierigkeits- sowie Risikoelemente bemerkbar.

So präsentierte beispielsweise Angelika Melnikov bis zur Hälfte eine "super Ballübung", vergab durch zwei große Gerätverluste jedoch einen sicheren Podestplatz – Rang vier. Alina Michel und Leonie Schmidt erreichten die Plätze fünf respektive sieben. "Eine ebenfalls sehr gute Ausbeute", so Glökler, denn beide treten in den quantitativ wie qualitativ leistungsstärksten Jahrgängen an, in denen bereits kleinste Unsicherheiten große Auswirkungen auf die Platzierung haben.

Jeweils Rang zwei erreichten Edelin Schmidt und Michaela Fosler. "Ebenfalls für ihren derzeitigen Trainingsstand sehr gute Leistungen" zeigten Gabriela Zorlú Iglesias (Platz vier) und Phénicia Ribeaud (fünf) bei den 9-Jährigen. So zog die RSG-Abteilung des TVL nach dem Schneeflöckchen-Pokal eine positive Bilanz, zumal die Trainerinnen "mit den erzielten Ergebnissen so nicht gerechnet hatten".