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09. Juni 2009 07:49 Uhr
Kommunalwahl in Ühlingen-Birkendorf
Freie Wähler haben mit neun Sitzen gleichgezogen
Die Freien Wähler haben in Ühlingen-Birkendorf zugelegt und werden mit neun Sitzen ins Ratsgremium einziehen. Sie haben somit zur CDU aufgeschlossen, die auch in der nächsten Amtsperiode mit neun, die SPD mit zwei Kandidaten am Ratstisch Platz nehmen werden.
ÜHLINGEN-BIRKENDORF. Neu im Rat ist die FDP, die einen Vertreter entsendet.
In Ühlingen-Birkendorf werden in den nächsten Jahren , wie bereits in der letzten Legislaturperiode (CDU 10, FWV 9, SPD 2), insgesamt 21 Gemeinderäte über die Geschicke der Gesamtgemeinde entscheiden. Nachdem zehn der amtierenden Gemeinderäte für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung standen, war bereits im Vorfeld absehbar, dass sich das neue Gremium stark verändern wird. "Es ist nicht unbedingt schlecht, wenn ein Gemeinderat zur Hälfte ausgetauscht wird", so Hauptamtsleiter Tobias Gantert.
Neu werden im Gemeinderat Peter Böhler, CDU (Berau, 1131 Stimmen), Christine Morath-Stulz, CDU (Birkendorf, 939), Christoph Wehle, CDU (Hürrlingen, 885), Wolfgang Frech, CDU (Ühlingen, 1855), Werner Güntert, CDU (Ühlingen, 992), über einen Ausgleichssitz Stefanie Kau, CDU (Birkendorf, 912), Martina Oertel-Gerling, FWV (Untermettingen, 386), Wolfgang Dürr, FWV (Ühlingen, 1140), Herbert Duttlinger FWV (Riedern am Wald, 763), Dennis Lelonek, FWV (Birkendorf, 834), neu ins Gremium ein. Über einen Ausgleichssitz werden von der SPD Harald Greune (Ühlingen, 390), und von der FDP Karl-Heinz Morath (Ühlingen, 369) vertreten sein.
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Gemeinderat Erhard Bastian (CDU) aus Riedern verpasste mit 684 Wählerstimmen den Einzug ins Ratsgremium.
Insgesamt waren für den Urnengang zur Gemeinderatswahl in Ühlingen-Birkendorf 4793 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt, 2038 oder 53,7 Prozent haben gewählt. Als ungültige Wahlzettel wurden 44 (2,16 Prozent) registriert. Die CDU wurde mit 41,49 Prozent (11710 Stimmen) stärkste Kraft, gefolgt von den Freien Wählern mit 40,93 Prozent (11551 Stimmen). Die Sozialdemokraten kamen mit insgesamt 3400 Stimmen auf 12,05 Prozent, auf die FDP entfielen 1560 Stimmen (5,53 Prozent).
Autor: Wilfried Dieckmann
