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30. April 2009
Freiburg soll mit ins Boot
Laub zu Entwässerungsverband
UMKIRCH (fri). In der Gemeinderatssitzung am Montag ging Bürgermeister Walter Laub auf den Entwässerungsverband Moos ein, dessen Mitglieder Gottenheim und Umkirch sind. Er betonte, dass man alles daransetze, die Stadt Freiburg für eine Beteiligung an den Kosten für den Hochwasserschutz zu gewinnen.
Der Verband ist zuständig für die Gottenheimer Flutmulde und für das Rückhaltebecken Dietenbach auf Freiburger Gemarkung, unweit des Mundenhofs. Tatsächlich habe sich Freiburg Ende der 80er Jahre mit Zahlungen von rund 433 000 Mark für den Bau des Rückkhaltebeckens und mit 300 000 Mark für die Flutmulde quasi freigekauft. Für den Bau des Rückhaltedamms am Dietenbachbecken habe der Entwässerungsverband damals seinerseits rund 150 000 Mark an Freiburg bezahlt, um das nötige Gelände zu bekommen. Damals hätten noch Vermessungen sowie Flächentausche zwischen der Stadt und dem Fürst von Hohenzollern – dem damaligen Besitzer dieses Waldgeländes – ausgestanden. Das alles verzögerte sich mit dem Resultat, dass die Übertragung dieses Dammgrund-stücks an den Entwässerungsverband noch gar nicht vollzogen wurde.
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"Diese Übertragung wollen wir jetzt auch nicht mehr" erklärte Laub jetzt auf Anfrage. Denn auf diese Weise könne man nicht nur die von der Stadt geforderte kleine restliche Zahlungsrate einsparen. Vor allem habe man so noch einen Hebel in der Hand, um die Stadt doch noch künftig an den Unterhaltskosten für das Regenrückhaltebecken zu beteiligen. "Grundsätzlich ist es ein Unding, dass die beiden Gemeinden als Unterlieger die Kosten für den Hochwasserschutz für das von Freiburg als Oberlieger kommende Wasser alleine tragen müssen", erklärte Laub. Er setze nun auf direkte Gespräche mit der Freiburger Rathausspitze.
Autor: fri
