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22. Dezember 2011
Junge Musiker trotzen dem Lampenfieber
Feier beim Akkordeonspielring.
UMKIRCH (arl). Man muss kein Profi sein, um sein musikalisches Talent zu zeigen. Das bewies der Nachwuchs des Akkordeon Spielrings Umkirch/Gottenheim bei seiner Weihnachtsfeier. Der Verein bot den Kindern dabei ein Forum, um vorzuführen, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatten.
Seit zwei Jahren kooperiert der Verein auch mit der Umkircher Grundschule. Im Musikunterricht hat sich dabei die Gruppe "Melodika-Kids" gebildet. Um die 20 Schüler nehmen daran teil und lernen unter der Leitung von Oktavia Röhl, wie man Akkordeon und Keyboard spielt. Die Dirigentin unterrichtet schon seit 36 Jahren. Wenn auf der Bühne mal etwas schief geht, hat sie dafür vollstes Verständnis: "Der Herzschlag pocht bei einem Auftritt stärker in den Ohren als der Rhythmus."
Bei den Auftritten ihrer Schützlinge war alles dabei: Anfänger, die gerade Keyboard spielen gelernt hatten, aber dafür schon ein Lied mit einer Hand vorspielten, aber auch beeindruckende, jugendliche Akkordeonspieler. Das Repertoire reichte von "Ist ein Mann in Brunne g’falle" bis zum Charthit "Hollywood Hills".
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Zum Schluss der Feier spielte das große Orchester des Vereins gemeinsam mit den Schülern. Darunter auch Schlagzeuger und Electroniumsspieler, die mit ihrem Instrument verschiedene Instrumente klanglich nachahmen können. Dennoch lag der Fokus des gut anderthalb Stunden langen Programms auf den Vorführungen der Kinder. "Bei der Weihnachtsfeier ist es uns besonders wichtig, unserem Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, zu zeigen, was sie schon können", sagte Ralf Melcher, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins.
Das sah auch die Lehrerin Oktavia Röhl so. Was die Kinder bei den Auftritten mit ihrem Instrument lernen, helfe ihnen auch in ihrem Leben weiter. Denn zu wissen, wie man mit Nervosität umgeht, ist auch in der Schule – zum Beispiel bei Referaten – hilfreich.
Autor: arl
