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31. Januar 2012
Mit Tatkraft und Ideen immer gut dabei
Mitgliederversammlung des DRK Umkirch ehrt seine Vorsitzende und weitere langjährig Aktive.
UMKIRCH. Auf der Mitgliederversammlung des Umkircher Ortsvereins des DRK wurden einige verdiente Mitglieder geehrt, allen voran Roswitha Heitzler, die Erste Vorsitzende. Seit 45 Jahren ist sie im Ortsverein, seit 1991 Vorsitzende. Ihr Vater, der frühere Bürgermeister Franz Heitzler, war ebenfalls Vorsitzender gewesen und bei der Gründungsversammlung am 4. März 1967 im Gasthaus Adler dabei.
Roswitha Heitzler trat dem Ortsverein am 9. Oktober 1967 bei – nicht ganz uneigennützig, denn mit den Rotkreuzlern konnte sie abends auch mal länger fort bleiben, ohne zu Hause Ärger zu bekommen, wei sie erzählte. 1970 wurde sie Beisitzerin im Vorstand, 1972 Kassiererin, 1976 gründete sie das Jugendrotkreuz, dessen Leiterin sie bis 1986 war. Von 1978 bis 1993 war Roswitha Heitzler Bereitschaftsleiterin und seit 1991 ist sie Erste Vorsitzende. In dieser Funktion hat sie die Seniorenarbeit auf den Weg gebracht sowie die Nachbarschaftshilfe. Manchmal entwickele sie fast schon zu viel Engagement, sagte der Zweite Vorsitzende Günther Bölter augenzwinkernd.
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Auch Rosmarie Volkmann wurde für ihre 45-jährige aktive Mitgliedschaft im Ortsverein von Lothar Fleck, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden des DRK geehrt. Sie war lange Jahre Schriftführerin, Kassenprüferin und zuletzt Kassiererin des Vereins. 25 Jahre ist Manfred Scholz dabei, stellvertretender Vorsitzender und Kassenprüfer, für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Frank Nöthling geehrt, der in der Bereitschaft aktiv ist.
Zu der Mitgliederversammlung war auch der Sprecher der Vereinsgemeinschaft, Karl Leible gekommen, sowie Bürgermeister Walter Laub, Wolfgang Ruf, der Leiter des Polizeipostens March und Feuerwehrkommandant Benedikt Tröscher, die alle Grußworte sprachen. Der Tätigkeitsbericht verdeutlichte, in wie vielen Projekten sich das Deutsche Rote Kreuz in Umkirch engagiert. Lothar Fleck sagte anerkennend, es gebe keinen Ortsverein im Bereich Freiburg, der ein so großes Aufgabengebiet abdecke.
Für die Senioren engagiert sich der Verein beim jährlichen Seniorentag (rund 260 Teilnehmer im Jahr 2011), dem Seniorensommerprogramm, einer Veranstaltung für Demenzkranke, den Adventsbesuchen, den Besprechungen im Rathaus zum Thema Pflege, der Seniorengymnastik mit Thekla Tröscher, Christel Graf und Herrn Augsten, dem Seniorentanz mit Monika Maier, dem Seniorenschwimmen mit Cornelia Konstantinoff, dem Radfahren mit Lydia Maier und Lilo Kaiser und dem Kochen mit Elke Schräpler. Günther Bölter hob die Wichtigkeit dieser Veranstaltungen hervor, weil sie den Senioren die Möglichkeit böten, soziale Kontakte zu pflegen.
Höhepunkt des Jahres 2011 war die Einweihung des neuen Einsatzfahrzeuges am 18.September. Ausrüstungstechnisch sei der Ortsverein nun auf einem sehr modernen Stand, sagte Bölter. 16 aktive Mitglieder leisteten 1175 Stunden Bereitschaftsdienst, wie Florian Mutter erläuterte. Der Papst-Besuch, Notfall-Einsätze und die Sanitätsdienste bei Sportfesten oder dem Sonnwendfeuer auf dem Mundenhof forderten großen Personaleinsatz. 2011 stand auch ein Besuch der ukrainischen Rotkreuz-Partnergemeinde Javoriv auf dem Programm, an dem auch Walter Laub teilnahm, was dort einen "großen Bahnhof" an Lokalpolitikern auslöste.
Weitere Ehrungen: Thilie Ketterer für 30 Jahre als Reinigungskraft, Thekla Tröscher, Monika Maier, Christel Grof, Florian Mutter und Florian Rebling für ihr jeweiliges 10-jähriges Engagement im DRK, sowie Irene Schröckert und Martina Blum für fünf Jahre.
Autor: Kati Wortelkamp
