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10. Februar 2012
Nach der Übung wurde es ernst
Feuerwehreinsatz in Umkirch.
UMKIRCH (fri). Übung und Ernstfall fielen für die Umkircher Feuerwehr am vergangenen Freitagabend direkt zusammen. Für die Truppe unter dem erst wenige Wochen zuvor neu gewählten Kommandanten Benedikt Tröscher war es eine doppelte Beanspruchung, und das bei eisigen Bedingungen. Angesetzt war eine Objektprobe im Schloss des Fürsten von Hohenzollern. Nach getaner Arbeit hatte die Mannschaft sich noch mit warmer Kartoffelsuppe und Würstchen gestärkt, "da gingen zu unserer Überraschung die Piepser runter", schildert der Kommandant, was dann geschah. Kurzerhand rannten rund 20 Mann, noch in Montur, zum Gerätehaus, da dorthin die Einsatzfahrzeuge wegen der Kälte schon zurückgebracht worden waren. Da ein Gebäudebrand beim Forellenhof gemeldet worden war, wurden vorsorglich auch die Bötzinger Feuerwehr und eine Drehleiter der Freiburger Berufsfeuerwehr mit alarmiert. "Schon auf der Anfahrt konnten wir die Flammen durch den angrenzenden Wald sehen" berichtet Tröscher.
Vor Ort wurde dann festgestellt, das nur ein Schuppen in Brand stand, nicht aber die Hauptgebäude. Mit 5 C-Rohren konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein Nachbargebäude verhindert werden. Die nicht gerade billigen Reitsportutensilien in dem Schuppen waren aber nicht mehr zu retten. Die Drehleiter der Berufsfeuerwehr konnte rasch wieder einrücken; die Kollegen der Feuerwehr Bötzingen blieben vor Ort, da man bei der anfangs noch offenen Dauer des Einsatzes wegen der großen Kälte noch Einsatzkräfte auf Reserve haben wollte. Die Führungsgruppe Kaiserstuhl unterstützte den Umkircher Kommandanten. "Die zweistelligen Minus-Grade machten den Feuerwehrmännern zu schaffen, da die Klamotten wegen des Löschwassers einfroren", berichtet Tröscher. Das alarmierte Rote Kreuz schaffte Ersatzklamotten heran und versorgte mit dem Hofbesitzer die Einsatzkräfte mit heißem Tee.
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Autor: bz
