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23. Februar 2012

Neuer Fußweg im Schutz der Mauer

Neugestaltung des Weges am Friedhof und Waltershofer Straße.

  1. Die Friedhofsmauer entlang der Waltershofer Straße in Umkirch soll saniert werden. Einen Fußweg will man bis vor zur Kreuzung in der Ortsmitte auf der Innenseite der Mauer anlegen. Foto: kati wortelkamp

UMKIRCH (kiw). Die Gestaltung des s Weges entlang der Waltershofer Straße im Bereich des alten Friedhofs bei der katholischen Kirche rückt näher. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung die Aufträge einstimmig an die Firmen Steinhart aus Kirchzarten und Dreher aus Umkirch vergeben.

Die beiden Firmen hatten die günstigsten Angebote abgegeben, nachdem einweiterer Bieter aus dem Verfahren ausgeschlossen werden musste, weil er nach Angaben der Verwaltung eine fehlerhafte Kalkulation vorgelegt hatte. Steinhart wird die Landschaftsbau-, Maurer- und Stahlbauarbeiten ausführen, Dreher die Gipser- und Stukkateurarbeiten. Laut Gemeinderatsbeschluss wird der neue Fußgängerweg entlang der Waltershofener Straße hinter die Friedhofsmauer verlegt, um den Fußgängern einen größeren Schutz zu gewährleisten. Dieser Weg wird, um ein einheitliches Bild der Ortsmitte zu gewinnen, mit dem gleichen Granit gepflastert wie er in der Gutshofstraße verwendet wurde.

Dieser Granit, genauer seine Farbe, war jedoch der Grund, warum der Gemeinderat das ansonsten mit der Ortskerngestaltung befasste Architekturbüro Volker Rosenstiel nicht mit der Neugestaltung des Weges beauftragt hatte. Die Farbe des aus China gelieferten Steins entsprach nicht der vom Gemeinderat gewünschten. Es gab viel Ärger im Rat, in der Öffentlichkeit und zusätzliche Arbeit für die Verwaltung, die rechtliche Schritte prüfte, bevor sie die Lieferung schließlich akzeptierte. So fand Jochen Roser vom Gebäudemanagement die ironische Frage aus dem Rat nach einer "Farbgarantie" nicht sehr lustig.

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Der bekennende Porphyr-Anhänger sagte, dass der Weg an der Kirche entlang aber mit dem gleichen roten Porphyr gelegt werden soll wie der Vorplatz der Kirche. Landschaftsarchitekt Horst Dietrich hatte laut Beschluss des Rates vom Februar letzten Jahres die Planung der beiden Wege übernommen. Die gesamte Vergabesumme beträgt 224 166 Euro. Darin enthalten sind auch die Sanierung der Mauern entlang der Waltershofer Straße und auf dem Gutshoplatz sowie die Mauer des Pfarrgartens entlang der Hauptstraße. Der Fußweg auf der Innenseite der Mauer wird durch den Pfarrgarten bis vor zur Kreuzung an der Hauptstraße/Gottenheimer Straße verlängert. Für die Sanierung des Mauerabschnitts im Pfarrgarten kommt die katholische Kirchengemeinde auf. Ende Juni soll alles fertig sein.

Autor: Kati Wortelkamp