In Laufenburg knapp an Großbrand vorbeischrammt

Verkohltes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 20. Januar 2019 um 14:06 Uhr

Laufenburg

Gerade noch rechtzeitig bemerkt wurde ein Küchenbrand in Laufenburg. Ein Hausbewohner war wohl während des Kochens eingeschlafen.

LAUFENBURG (BZ). Mit einem Schrecken kamen Anwohner und Feuerwehr davon, nachdem die Feuerwehr am Samstag um 20.11 Uhr zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus oberhalb des Westbahnhofes in Laufenburg alarmiert wurde. Wie Feuerwehrkommandant Markus Rebholz mitteilt, hörte ein aufmerksamer Bewohner die ausgelösten Rauchwarnmelder in der Wohnung unter ihm. Er setzte den Notruf ab, nachdem ihm niemand die betreffende Wohnungstüre geöffnet hatte.

Die Feuerwehr fand eine total verrauchte Wohnung vor. Essen war auf dem Herd bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, der aufgeschreckte Bewohner war wohl eingeschlafen. So war es die Aufgabe der ersten Löschgruppe mit Gruppenführer Robert Schwander, die verrußte Küche auf einen möglichen Brand zu kontrollieren und die Wohnung zu belüften. Ein größerer Löscheinsatz war nicht erforderlich. Dieser wäre aufgrund der beengten Zufahrt, der besonderen Lage und der beschränken Wasserversorgung nicht einfach geworden.

Abschließend wurde der Bewohner vom Rettungsdienst untersucht und von der Polizei vernommen, ehe die Wohnung an ihn und den Hauseigentümer übergeben werden konnte.

Wegen parkender Autos im Städtle war die Durchfahrt nur langsam möglich und die einzige Bereitschafts- und Rangierfläche an der Rheinbrücke nicht nutzbar.

Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger, THW-Fachberater Tobias Roming und Jean-Pierre Salomon vom DRK. Die Feuerwehr war mit Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeugen sowie der Drehleiter mit insgesamt 26 Einsatzkräften ausgerückt.