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28. Januar 2009

Kleinbrände, Tierrettung und falscher Alarm

Vörstetter Wehr mit Bilanz.

VÖRSTETTEN (piz). Zum zweiten Mal hielt die Feuerwehr ihre Jahreshauptversammlung im neuen Rettungszentrum ab. Im Jahresbericht des Kommandanten Sergio Capobianco waren zur Freude aller keine Großbrände dafür aber Kleinbrände, technische Hilfeleistungen, eine Tierrettung und ein Fehlalarm verzeichnet. Zu 20 Einsätzen war die Wehr gerufen worden, die Wehr somit 18 Stunden im Einsatz.

Abgehalten wurden zahlreiche Proben und auch Übungen: die Waldbrandübung und die gemeinsame Übung mit den Wehren aus Denzlingen und Reute. Brandbekämpfung war zu Trainingszwecken angesagt im mobilen Container, dabei waren die Atemschutzträger gefordert. Die Vörstetter waren auch bei der groß angelegten Waldbrandübung des Landkreises in Sexau dabei. Die Jahreshauptübung im Kindergarten "Sonnenwinkel" war für alle Teilnehmer informativ.

Ein Erfolg war die Eröffnungsfeier des neuen Rettungszentrum, verbunden mit einem "Tag der offenen Tür". Zahlreichen Besucher interessierten sich für die neuen Räume. Viel Zeit hatte die Eigenleistung der Floriansjünger fürs Rettungszentrum benötigt. Der Kommandant dankte allen, die zum Gelingen mit beigetragen hatten. Ein Dreitagesausflug führte die Wehrmänner nach Stuttgart.

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Den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr trug Marco Capobianco, der Sohn des Kommandanten, flott vor: 24 Proben hatte die Jugend auf den Dienstplan, dabei auch die Jahreshauptübung und Waldbrandübung. Mehr als 24 Jugendliche, darunter vier Neuzugänge, hat die Jugendwehr. Viel Sport hatte die Jugend mit Klettern und Fußball auf dem Plan. Tatkräftig mit angepackt hat die Jugend beim Rettungszentrum. Es wurde gepflastert, Wände gestrichen, Parkettboden verlegt. Für die Jugend berichtete Benjamin Sacharek über den Probenbesuch und für die Aktiven wertete Ralf Pfluger den Probenbesuch aus. Der durchschnittlich bei 75 Prozent lag, damit zeigte sich allerdings Kreisbrandmeister Jörg Berger nicht zufrieden, "da muss was passieren".

Berger stellte weiter fest: "Es stimmt die Richtung und der Geist ist in Ordnung". Der Jugendarbeit sprach er ein dickes Lob aus, denn obwohl die Jugendfeuerwehr erst 2004 gegründet wurde, konnten jetzt sechs Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden. "Das verdient Hochachtung", so Berger.

Auch Bürgermeister Beck ließ seiner Freude freien Lauf: "Ich danke euch allen für das Geleistete, aber auch den enormen Einsatz – auch finanziell – für das Rettungszentrum". Dank gab es auch für die gute Zusammenarbeit mit dem DRK. "Nur gemeinsam sind wir stark, vor allen wenn man, so wie ich, die richtigen Leute im Rücken hat. Dadurch geben wir auch ein tolles Bild nach außen ab", so der Kommandant erwidernd.

Die beiden Kassenberichte – für die Jugend Dominik Scheld und Stefan Herr und für die Aktiven Bernd Binninger – zeigten ein kleines Plus. Kommandant Capobianco gab einen Überblick auf das Jahr 2009. Dank an den Kommandanten gab es von Stellvertreter Pfluger: "Danke Sergio für die geleistete Arbeit, du bist für uns die herausragende und treibende Führungskraft und dies seit zehn Jahren". Grüße überbrachte Stützpunktkommandant Heinz Jund aus Denzlingen – auch im Namen des Reuter Kommandanten Volker Nehring. Riana Vogt für das DRK und Ralf Beck als Vörstetter Vereinsvertreter.

Neuaufnahmen von der Jugendwehr in die Aktive Wehr: Marc Breitling, Fabian Erschig, Stefan Herr, Adrian Sacharek, Dominik Scheld und Lukas Schindler.

Entlassen wurde Bernhard Ruf. Er musste nach elf Jahren aktiven Feuerwehrdienstes aus gesundheitlichen Gründen aufhören. In die Altersabteilung verabschiedet wurde Gerd Zwißler. Er verrichtete 37 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Autor: piz