Umlage für die Gemeinden ist deutlich geringer

Markus Zimmermann

Von Markus Zimmermann

Fr, 20. Juli 2018

Denzlingen

Sitzung im Verwaltungsverband.

RAUM DENZLINGEN. Die Mitgliedsgemeinden des Gemeindeverwaltungsverbandes Denzlingen, Vörstetten, Reute können sich freuen. Der Finanzierungsbedarf des kommunalen Zusammenschlusses war 2017 geringer als erwartet. Entsprechend reduziert sich der Umlagenbedarf um mehr als eine Million Euro.

Beim Verwaltungshaushalt, der mit rund 9,9 Millionen Euro abschloss, lag der Umlagenbedarf bei 5,1 Million Euro und damit eine knappe Million unter dem Ansatz. Beim Vermögenshaushalt, der fast komplett über Umlagen finanziert wird, lag das Volumen bei 692 000 Euro und somit um 80 000 Euro unter dem Ansatz. Die Überzahlungen werden den Kommunen gutgeschrieben. "Je Bürger sind 264 Euro an Verwaltungskosten und 35 Euro für Investitionen in das Vermögen angefallen", erklärte Verbandsrechner Martin Ziegler in der Verbandsversammlung am Mittwoch. Einsparungen ergaben sich unter anderem bei der Gebäudeunterhaltung von fast 300 000 Euro. Auch seien die Energiekosten geringer ausgefallen. Um rund 200 000 Euro unter dem Ansatz blieben die Personalausgaben, die mit 6,56 Millionen Euro dennoch die größte Ausgabenposition im Verwaltungshaushalt sind. Gegenüber der Jahresrechnung 2016 sind sie um 326 000 Euro gestiegen. Einstimmig wurde die Jahresrechnung festgestellt.

Auf die Frage von Reutes Bürgermeister Michael Schlegel, ob die Anlagenbewertung für die Einführung der kommunalen Doppik im Verwaltungsverband selbst vorgenommen werde oder extern vergeben wird, erklärte Ziegler, dass eine Vergabe kaum Ersparnis bringe. Besonders wegen des Arbeitsaufwands, denn die Vorarbeiten müsste hausintern geleistet werden. "Dann können wir es gleich selber machen", so Ziegler. Einstimmig wurden die Beschlüsse gefasst.