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10. Februar 2012
Chance zur Revanche
Die Volleyballer von 1844 wollen die 0:3-Hinspielniederlage gegen Friedberg vergessen machen.
VOLLEYBALL. Die Zweitligavolleyballer von 1844 Freiburg haben am Samstag die berühmt berüchtigte Chance zur Revanche. Im Rückspiel gegen den TSV Friedberg können sie die 0:3-Hinspielniederlage gegen die Hessen vergessen machen.
"Wir wollen einfach Spaß am Spiel haben", will Wolfgang Beck sein Team ohne größeren Druck agieren lassen. Der Druck unbedingt einen Sieg einfahren zu müssen, um Tabellenführer Dresden (28:6) im Titelkampf an den Fersen zu bleiben, ist nicht gegeben. Dafür sind es immerhin vier Punkte Rückstand, und die Konkurrenten aus Durmersheim und Delitzsch befinden sich auch noch punktgleich zu den Breisgauern in der Spitzengruppe (alle 24:10). Die jüngsten Niederlagen gegen Dachau und Leipzig haben die Träume von 1844 erst einmal zerplatzen lassen. Letzte Woche wurde gegen Schlusslicht Kempfenhausen ein Arbeitssieg eingefahren. "Das war schwierig zu spielen. Ich hoffe, dass wir gegen Friedberg besser reinkommen", setzt Beck auch auf den Heimvorteil. Darüber hinaus sind die Hessen kein auswärtsstarkes Team, holten ihre Punkte eher in der heimischen Halle. Dennoch ist Beck gewarnt, hat Friedberg zuletzt als Tabellenvorletzter doch einen 3:0-Achtungserfolg gegen den Rangzweiten Delitzsch erzielt. "Da müssen wir aufpassen und jederzeit voll fokussiert sein." Entscheidend wird sein, ob sich die Beck-Sechs spielerisch wird steigern können, waren doch die vergangenen drei Partien eher Magerkost. "Ein Augenmerk lag unter der Woche auf den Blocks", so der Coach.Werbung
Er selbst wird spielen können, bevor in den nächsten Wochen aufgrund eines Eingriffs am Meniskus eine Zwangspause droht. Der Einsatz von Waldemar Scherbakoff, der am Montag nicht trainieren konnte, ist ebenso fraglich wie der Einsatz des erkrankten Tobias Vetter. Es wird eine richtungweisende Partie in der Burdahalle. Mit einem Sieg bleiben 1844 alle Chancen in der Spitzengruppe weiter mitzumischen, erhalten.
Autor: Philipp schulte
