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02. September 2015

Vom richtigen Umgang mit dem Hund

Die Ferienspielaktion des Schäferhundevereins Herbolzheim fand bei 30 Kindern begeisterten Anklang.

  1. Konzentriert lauschten die Kinder den Ausführungen der Hundeführer bei der Ferienspielaktion des Vereins für Deutsche Schäferhunde in Herbolzheim. Foto: Christiane Franz

HERBOLZHEIM. Hunde lösen bei den meisten Kindern Begeisterung aus. Viele wollen spontan auf den Hund zurennen und ihn streicheln – was dem Hund unter Umständen Angst bereiten kann. Genauso falsch ist es, erschreckt wegzurennen, wenn ein Hund angelaufen kommt. Wie man sich richtig verhält, lernten 30 engagierte Kinder bei der Ferienspielaktion des Vereins für Deutsche Schäferhunde auf dem Herbolzheimer Hundeplatz.

"Zicko", "Biene", "Hexe" hießen unter anderem die vierbeinigen Kameraden, die auf die Kommandos ihrer Führer zeigten, was sie gelernt hatten. Sie flitzten über den Platz, apportierten, liefen über wackelige Brücken, sprangen über Hindernisse oder kletterten eine steile Wand empor.

Die Kinder verfolgen konzentriert die verschiedenen Vorführungen der Hundeführer. Dabei wurde die Ausbildung des Hundes ebenso vorgestellt wie der spektakuläre Einsatz als Rettungs- oder Schutzhund. Die mutigsten der Kinder durften die Hunde führen oder ihnen auch mal Kommandos erteilen. Unterstützt wurde der Verein durch die Rettungshundestaffel des Bundesverbandes für Rettungshunde. Rund zehn Mitglieder des Schäferhundevereins trugen zum Gelingen der Ferienspielaktion bei.

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Am Ende ließen sich die Hunde dann bereitwillig streicheln. Aber erst, nachdem sich die Kinder korrekt genähert hatten. Denn zunächst galt es, den Hundebesitzer zu fragen, ob man seinen Hund streicheln dürfe. Dann mussten die Kinder den Hund an der Hand schnuppern lassen, bevor sie ihn berührten.

"Wir wollen durch unsere Ferienspielaktion, dass die Kinder lernen, bei der Begegnung mit Hunden richtig zu reagieren", erläuterte Vorsitzender Werner Dörr. Dass es unter den Kindern welche gibt, die ängstlich gekommen sind und als Hundefans gehen, hat Dörr bei den Ferienspielaktionen schon häufiger erlebt. Unter den 30 war diesmal nur einer, der zugab, Angst vor Hunden zu haben. Auf die Frage, ob er sich am Ende trauen würde, einen Hund zu streicheln, antwortete Phil mit einem skeptischen "Vielleicht!" Mit einem gemeinsamen Grillen klang die Veranstaltung aus.

Autor: Christiane Franz