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15. Dezember 2016 09:53 Uhr

Backen mit Edeka

Von der Schulbank ans Blech

Von Aufregung keine Spur bei den jüngsten Teilnehmern des Edeka-Backwettbewerbs. Die 18-jährigen Freundinnen Nadja Becker und Sophia Heißler steigen gelassen in die Arena, haben sie doch schon zweimal ihre eingereichten Rezepte zur Probe nachgebacken.

  1. Foto: Michael Sträter

"Wenn es so gut klappt wie jetzt beim zweiten Mal, kann eigentlich nichts schiefgehen", sagt Nadja Becker. Die beiden lernen sich in der Schule kennen, besuchen dieselbe Klasse auf dem Faustgymnasium in Staufen, wo sie in diesem Jahr ihr Abitur gemacht haben. "Seit der sechsten Klasse sind wir Freundinnen", so Sophia Heißler weiter. Und genauso lange backen die Zwei auch zusammen, aus reinem Spaß an der Freud.

Zum ersten Mal sich dem Backen gewidmet haben die beiden ziemlich zeitgleich im Kindesalter. "Das war sicher schon in der Grundschule. Ich habe mit meiner Familie gebacken", erinnert sich Nadja Becker an ihr Debüt. Tipps erhält sie dabei von ihrer Mutter Ute und ihren beiden Schwestern Laura und Linda. Und auch Sophia Heißler hat während ihrer Grundschulzeit angefangen, in der heimischen Küche zu experimentieren: "Ich habe mit meinen Großmüttern viel zusammen gekocht und gebacken."

Nadja Becker erfährt über die Badische Zeitung von dem Wettbewerb und entscheidet spontan, daran teilzunehmen. Auch ihre Freundin Sophia Heißler braucht sie dafür nicht lange zu begeistern. Schnell sind die Rezepte ausgesucht, die mit der Bewerbung eingereicht werden. Für beide ist es das erste Mal, dass sie an solch einem Wettbewerb teilnehmen, und gemeinsam durchstöbern sie ihre Backbücher, überlegen, womit sie punkten können. "Wir haben geschaut, was sich anbietet und Rezepte ausgesucht, die wir auch selbst kreiert haben", sagt Sophia Heißler und denkt dabei an die herzhaften Füllungen ihrer Windbeutel, die zum Wettbewerb gebacken werden.

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Natürlich haben beide den Ansporn, zu gewinnen. "Aber wenn es nicht klappt, geht davon auch nicht die Welt unter. Uns lockt die Herausforderung, und wir sind gespannt, Neues kennenzulernen", so Nadja Becker weiter. Zudem ist es für sie eine letzte Möglichkeit, etwas gemeinsam zu machen, bevor sich ihre Wege erst einmal trennen. Nadja Becker, die gern zur Bundespolizei möchte, fängt im Januar zunächst als Soldatin bei der Bundeswehr an: "Als Überbrückung. Mal sehen, vielleicht auch auf Zeit. Ich kann dort Beruf und Hobby miteinander sehr gut verbinden." Skilanglauf und -roller, Laufen, ab und zu Rad fahren sind Beckers sportlichen Vorlieben. Dabei versucht sie immer, an ihre eigenen Grenzen zu stoßen, Neues zu erleben, über sich selbst hinauszuwachsen. Sophia Heißler ist sportlich nicht so festgelegt, trainiert aber auch regelmäßig. Und auch sie hat sich bei der Bundeswehr beworben und wartet nun auf Antwort: "Ich würde gern die Ausbildung zum Offizier machen und ein Studium der Psychologie und Sportwissenschaften beginnen."

Klare Vorstellungen also, die beide Frauen von ihrer Zukunft haben.
Klare Vorstellungen auch, wie der Wettbewerb ablaufen sollte. Einzig die Schokoladencreme könnte Schwierigkeiten machen, sollte sie nicht fest werden. Aber ansonsten müsste alles klappen. Auch mit dem Faktor Zeit haben sie gerechnet. "Den haben wir berücksichtigt und er dürfte uns, sollte alles nach Plan laufen, keine Schwierigkeiten bereiten", so Sophia Heißler. Also dann: Mögen die Spiele beginnen! Nadja Becker und Sophia Heißler sind gewappnet und freuen sich auf eine weitere Herausforderung.

Autor: bex