Wahlen und ein Umzug ins Ufo

Ulrike Derndinger

Von Ulrike Derndinger

Di, 02. Januar 2018

Ettenheim

RÜCKBLICK 2017: Das was das Jahr in der Gemeinde Meißenheim.

Prägendstes Ereignis in diesem Jahr war in Meißenheim die Bürgermeisterwahl. Zwischen zwei Kandidaten entschieden sich die Wählerinnen und Wähler für den Amtsinhaber Alexander Schröder, der nach seiner ersten Amtszeit wiedergewählt wurde. Das Ergebnis zeigt den großen Rückhalt der Gemeinde. Der 44-Jährige brachte es auf 89,9 Prozent der abgegebenen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei rund 61 Prozent. Schröders Gegenkandidat Gerhard Bidermann (53) aus Kürzell holte 9,5 Prozent der Stimmen.

Neben den Wahlen wurde auch gefeiert. Anlass war der 750. Geburtstag von Meißenheim, den das Dorf gebührlich, Stück für Stück, durchs Jahr hindurch mit Programmpunkten wie dem Genussradeln von einer guten Speise zur anderen oder dem etwas anderen Neujahrsempfang mit einem Auftritt der beiden Dorforiginale Bodde-Joggels-Brüder, würdigte. Höhepunkt des Festjahrs war für viele der Kulturabend im Oktober, an dem die Meißenheimer ihr Showtalent in einer unterhaltsamen Revue zeigten. Begleitet wurde sie von einem Drei-Gänge-Menü.

Zwischendurch hat die Verwaltung auch mal zum Spaten gegriffen, um das Gewerbegebiet "Dreschschopf" in Kürzell aus der Taufe zu heben. Dabei handelt es sich um das ehemalige "Europa-Farm"-Gelände. Unter anderem die Kürzeller Schreinerei Geppert (Allmannsweierer Straße) zieht hier her, weil es ihr in der Allmannsweierer Straße zu eng geworden ist. Ein weiterer Umzug ist bereits abgeschlossen. Die Verwaltung siedelte ins neue Rathaus um. Das Ufo, wie es auch genannt wird, wurde im März bezogen.