Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

07. Dezember 2017

Jung und Alt gestalten den Buchholzer Seniorenadvent gemeinsam

Ortsvorsteher Schüssele dankt Lioba Albers für ihr besonderes Engagement für die Senioren / Gedanken von Pfarrer Lepper und OB Götzmann.

  1. Kinder vom Kindergarten „Spatzennest“ beim Adventsnachmittag der Senioren. Foto: Christian Ringwald

WALDKIRCH. Alljährlich zum Auftakt der Vorweihnachtszeit lädt die Ortsverwaltung Buchholz die örtlichen Senioren zu einer Feier in die Festhalle. Man wolle bei einem besinnlichen und fröhlichen Nachmittag den Senioren einfach Danke sagen, so Ortsvorsteher Manfred Schüssele in seiner Begrüßung. Und neben einem kleinen Geschenk zum Abschied gab es Kaffee und Kuchen und ein rund eineinhalbstündiges Programm.

Rein ehrenamtlich sei der Nachmittag gestaltet, so der Ortsvorsteher. So hatten beispielsweise die Ortschaftsräte – oder wohl ihre Frauen – Kuchen gebacken, den Mitglieder der Katholischen jungen Gemeinde servierten. So ist die Seniorenadventsfeier seit einigen Jahren ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit der Generationen.

Dass es zwischen Alt und Jung in Buchholz klappt, spiegelte sich auch im Programm: Kindergarten, Schulchor der örtlichen Grundschule, die Trachtenkindertanzgruppe Zweitälerland aus Bleibach und ein Ensemble der Städtischen Musikschule bestritten das Programm. Die Moderation hatte Thomas Kern, Hausmeister an der Buchholzer Schule und vor allem als historischer Stadtführer von Waldkirch bekannt, übernommen. Er fand immer wieder verbindende Worte.

Werbung


Ein "Dankeschön-Geschenk" hatte Manfred Schüssele für die Leiterin des Buchholzer Seniorenwerkes, Lioba Albers. Mit unermüdlichem Engagement organisiert sie zusammen mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern das ganze Jahr über eine Vielzahl von Veranstaltungen und Ausfahrten. Auch die Seniorenadventsfeier wird von ihr federführend seit Jahren vorbereitet.

Mit einem bunten Reigen von St. Martin bis Weihnachten stimmten die Kinder des Kindergartens Spatzennest die Gäste musikalisch ein. Sie spielten die Geschichte von St. Martin, sangen vom guten Nikolaus und zeigten einen Weihnachtstanz. Bei einigen Melodien stimmten die Anwesenden gar kräftig ein und sangen munter mit: "Lasst uns froh und munter sein." Begleitet von zwei Violinen und einem Piano konzertierte der Schulchor und anschließend erfreute das Blockflöten- und Gitarrenensemble der Städtischen Musikschule die Gäste.

Im kommenden Jahr steht die Große Kreisstadt Waldkirch ganz im Zeichen der Heimattage Baden-Württemberg. Zum großen Landesfest im September werden mehrere Tausend Trachtenträger erwartet. Trachten stehen für Heimat und seien Ausdruck von Geborgenheit, so Thomas Kern. Mit der Leiterin der Trachtengruppe, Friedel Wehrle, führte Thomas Kern ein Interview über die Geschichte der Trachten. Auch Lioba Albers dankte Friedel Wehrle und erinnerte daran, wie eine Buchholzer Reisegruppe vor ein paar Jahren mit Hilfe von Friedel Wehrle in Berlin Elztäler Trachten präsentierte.

Für die beiden christlichen Kirchen sprach der evangelische Pfarrer Christian Lepper Gedanken zur "stillen Zeit". Zum Abschluss grüßte Oberbürgermeister Roman Götzmann die Senioren. Er ließ kurz das sich dem Ende neigende Jahr Revue passieren, richtete seinen Blick in die Zukunft und lud alle Anwesenden zu den vielfältigen Veranstaltungen rund um die Heimattage ein. Zum Ausklang wurde gemeinsam gesungen und die Gunst der Stunde zum Gespräch genutzt. Von den Ortschaftsräten gab es zum Abschied ein kleines Geschenk: eine Auswahl feiner Gewürze.

Autor: Christian Ringwald