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26. April 2016

Mit Jacke und Pudelmütze zum "Slow m"

Aufwärmübungen waren diesmal besonders wichtig / Viele kurzfristige Anmeldungen / Streckenänderungen wegen durchweichter Wege.

  1. Die Jüngsten hatten es beim „Slow m“ zumindest am Start ziemlich eilig. Die Walker bereiteten sich beim Vorprogramm erstmal gemütlich auf den Lauf vor. Auch für alle anderen gab es Aufwärmübungen, denn es war recht kühl. Foto: Fotos: Gabriele Zahn

  2. Foto: Gabriele Zahn

  3. Halten die Turnerinnen Ausschau nach Läufern oder nach Regenwolken? Foto: Gabriele Zahn

WALDKIRCH. Beim vierten Laufevent "Slow m" war das Wetter besser als kurz vorher noch erwartet. Mehr als 100 Teilnehmer meldeten sich erst direkt vor dem Start an, insgesamt nahmen mehr als 290 Bewegungsfreudige an einem der Läufe teil. Die meisten kamen im Ziel zwar erschöpft, aber glücklich an und waren begeistert von der wieder weißen Kulisse, die ihnen der Kandel bot.

Die Werbegemeinschaft Waldkirch mit ihren Partnern sagte herzlich "Hallo!", dann eröffnete Vorsitzender Uwe Klos das Laufevent. Auch Oberbürgermeister Roman Götzmann hieß die bereits anwesenden Teilnehmer "herzlich willkommen zum Slow m bei fast optimalem Laufwetter. Mir kommt es entgegen, dass ich ohne Leistungsdruck laufen kann". So nutzte das Stadtoberhaupt zusammen mit Stabsstellenleiter Stephan Fliegner und Bernhard Hollunder, der hauptverantwortlich den Kandelberglauf organisiert, die Möglichkeit des Individualstarts. Nach 10,5 Kilometern kam er erschöpft, aber froh im Ziel an. Meist laufe er nur fünf Kilometer, berichtete Götzmann, das aber ein bis zweimal pro Woche.

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Bevor die große Wandergruppe startete, bereiteten sich die Teilnehmer mit fernöstlichen Übungen auf die Wanderung vor. Wegen des durchweichten Zustands des geplanten Wanderwegs wurde der Streckenverlauf kurzfristig geändert. Die Wandergruppe wurden von Ilona und Wolfgang Zillgith vom Schwarzwaldverein angeführt.

Warm-ups gab es für die Teilnehmer vor dem Start zur 10,5 Kilometer langen Strecke. Unter Anleitung von Celina Reichenbach und Selina Häringer von City Fitness bereiteten sich auch die Läufer mit leichten Übungen auf ihren Lauf vor. "Damit jeder der Läufer einen guten Start hat", sagte Reichenbach. Die Teilnehmer dieses Laufes genossen auf dem Rückweg von Buchholz den Blick auf den weiß verschneiten Kandel. Viele liefen die Strecke in weniger als einer Stunde, einige gaben sich mit einer Runde nicht zufrieden und liefen sie ein zweites Mal. Diese Länge entsprach dann einem Halbmarathon.

Auch die Walker bereiteten sich mit einem Warm-up vor. Wie bei den Wanderern war auch ihr vorgesehener Weg nicht nutzbar, so dass die Walker die Strecke der Läufer nutzten. Zwischen den Starts trat die Wettkampfgruppe der Turnabteilung des Sportvereins Waldkirch auf. Dicht gedrängt standen die Besucher um die Airtrack-Matte, auf der die Mädchen ihre Turnkünste zeigten. Die Turnerinnen erhielten für ihre Auftritte viel Applaus. Während ihrer Auftritte kam immer wieder die Sonne vor, jedoch ohne wirklich zu wärmen.

Ernst und tatendurstig gingen die jüngsten Läufer an den Start: Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal zwei Jahre alt. Er meisterte wie die anderen Teilnehmer seine Strecke mit Bravour. Im Anschluss an den Lauf holten sich die Bambini stolz ihre Medaille ab. Vom Wetter her hatten einzig die Schüler Pech. Sie starteten bei trockenem Wetter, jedoch fing es dann für wenige Minuten an zu regnen und zu schneien. Als sie ins Ziel kamen, war es jedoch wieder trocken.

Als letztes starteten die Jugendlichen und Familien. Bei den Familien hatten einige Eltern Buggys dabei, in denen die allerkleinsten Teilnehmer am Laufevent teilnahmen. Insgesamt war die Stimmung unter den Teilnehmern gut. Viele hatten sich erst am Morgen der Veranstaltung entschlossen, mitzumachen, nachdem das Wetter entgegen der Vorhersagen gut und trocken war. Bereut hat die Teilnahme niemand, der sich nach dem Lauf gegenüber der Presse geäußert hat.

Autor: Gabriele Zahn