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01. März 2014

Mit Kamera auf der Lauer

Die acht besten Streifen der Badischen Filmautoren gehen nun weiter zur Landeswertung.

  1. Die anwesenden Filmautoren, darunter auch der Regionsleiter Falk Nixdorf (Dritter von links), nahmen erfreut ihre Urkunden für die Platzierung ihrer Filme entgegen. Foto: Gabriele Zahn

WALDKIRCH (zg). Beim Filmfestival der Region Baden wurden 13 Filme gezeigt, die Tradition, Natur oder lokales Geschehen in der Heimat der Filmautoren oder in fremden Ländern vorstellen. Der Filmclub Breisgau war mit fünf Filmen vertreten. Drei der fünf Filme erhielten einen ersten oder zweiten Preis und wurden an das Landesfilmfestival weitergemeldet.

"Ich bin glücklich, dass der Saal voll ist", begrüßte Regionsleiter Falk Nixdorf die Wettbewerbsteilnehmer und Gäste. Zum Filmfestival der Region Baden waren mehr als 50 Filmautoren und Interessierte aus Karlsruhe, Offenburg, Lahr und der gesamten Region Breisgau nach Waldkirch gekommen. Am Wettbewerb nahmen zehn Filmautoren mit 13 Filmen teil, die bereits bei clubinternen Wettbewerben erste und zweite Preise gewonnen hatten. Die Filme zeigen Kultur, Brauchtum und Traditionen in der Heimat des Filmautors oder in fremden Ländern, Naturschauspiele, Technik oder Lebensphilosophie.

Für die Aufnahmen haben die Autoren zum Teil einen beträchtlichen Aufwand betrieben; sind in die Ferne geflogen, um ein ganz bestimmtes Fest für einen Buddha zu dokumentieren, oder haben sich in den Rheinauen auf die Lauer gelegt, um einzigartige Szenen aus der Tierwelt einzufangen.

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Bewertet wurde von der fünfköpfigen Jury unter anderem der Wechsel zwischen den Perspektiven, so dass es dem Zuschauer nie langweilig wird, die originelle Umsetzung einer Filmidee, die passende Musikuntermalung, das Licht, die Aufnahme- und Tonqualität und vieles mehr. Aufmerksam und kritisch wurden alle Filme angesehen und hinterher diskutiert. Gute Filme ernteten spontan überschwänglichen Applaus.

Die Diskussion zeigte aber auch auf, wie schwierig es ist, ein Thema schlüssig zu präsentieren, so dass die Geschichte beim Betrachter ankommt. Die Jury sparte nicht an Lob, kritisierte aber auch ehrlich. Die Autoren nahmen beides stillschweigend zur Kenntnis. Manch einer nahm die Kritik zum Anlass, seinen Film nochmal überarbeiten zu wollen.

Als bester Film wurde "Die Menirem – ein Leben zwischen Betel- und Sagopalmen" von Cord von Restorff aus Karlsruhe bewertet. Insgesamt wurde sechs mal der erste Preis vergeben, zweimal ein zweiter Preis und fünf mal ein dritter Preis. Unter den ersten Preisen war auch der Film "Gereimtes vom Dampfross" von Klaus Haberstroh aus Waldkirch, bei dem ein Reim im Mittelpunkt des Films stand, der von Bildern untermalt wurde.

Geschwärmt haben die Zuschauer auch von "Begegnungen in der Ortenau" von Jürgen Bergmann vom FG Ortenau – ein Naturfilm, der die Fauna in der Ortenau vorstellt. Aber auch der Film "Eine Reise ans andere Ende der Welt" von Peter Christiansen vom Filmclub Breisgau fand Beachtung und gewann einen ersten Preis. Alle acht Filme mit einem ersten oder zweiten Preis werden an das Landesfilmfestival weitergeleitet. Dort werden sich die Filme der Konkurrenz aus den anderen drei Regionen des Landes Baden-Württemberg stellen. Das Landesfilmfestival findet am 15. und 16. März in Dettingen unter Teck statt.

Autor: zg