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17. Mai 2010

Noch ein bayerisches "Double" im dichten Mainebel

357 Teilnehmer beim 29. Kandel-Berglauf / Widrige Wetterbedingungen: Auf dem Gipfel war es gerade mal zwei Grad "warm".

  1. Ganz oben: Stefan Paternoster erreichte nach 51 Minuten, 17 Sekunden als Erster das Ziel in 1205 Meter auf dem Kandelpass. Foto: Christian ringwald

WALDKIRCH. Ja, es war Mitte Mai und nicht November: Aber im dichten Nebel lag am vergangenen Samstag der Kandel. Gleichwohl und unverdrossen machten sich 357 Läufer beim 29. Kandelberglauf auf die 12,2 Kilometer lange Strecke vom Städtchen (Start war wieder auf dem Marktplatz) auf den Berg. Ganz oben, und zwar ohne Fahrstuhl, sondern nur dank eigener Kondition und Geschwindigkeit, war nach 51 Minuten und 17 Sekunden Stefan Paternoster aus Passau vom Salomon-Runningteam, als er das Ziel auf der Kandel-Passhöhe 1205 Meter über dem Meer erreicht hatte. Acht Minuten nach ihrem Teamkollegen erreichte Veronika Ullrich aus Regensburg als beste Frau das Ziel. Ein ostbayerischer Doppelsieg also. Beste Waldkircher waren Raffael Schaffrik (1:02:21) und Christine Schmitt. Als einziger Stadtrat kämpfte sich Oliver Dormanns in einer Stunde und 36 Minuten auf den Kandel.

Ab dem "großen Rank" herrschte mitten im Wonnemonat dichter Nebel und das Thermometer zeigte auf dem Kandel nur um die zwei Grad, immerhin plus – also wahrlich kein ideales Laufwetter. Dominiert wurde der Lauf vom Salomonteam: Gleich fünf Salomon-Läufer waren unter den ersten zehn. Von den 357 Startern kamen 39 auf dem Elztal. Gemeinsam mit dem Waldkircher Sporthaus Intersport Armin will Salomon den Kandel-Berglauf zu einem der wichtigsten Bergläufe ausbauen (Bericht darüber folgt noch).

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Autor: Chjrfistian Ringwald