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27. Mai 2015

Regie bestimmt Bild und Ton

Tipps beim Filmclub Breisgau.

  1. Der Film-Club Breisgau veranstaltete wieder seine Anleitung für einen gelungenen Streifen. Foto: Verein

WALDKIRCH. "Events filmen" – unter dieser Überschrift stand kürzlich der Clubabend des Film-Club Breisgau. Den Vortrag bei diesem Treffen hielt Sentilo Rieber, Geschäftsführer eines Medienunternehmens aus Freiburg. Er war ein Praktiker, der aus seiner reichlichen beruflichen Erfahrung Tipps und Anregungen zum Thema gab.
Engagierte Filmer werden immer wieder gebeten, Hochzeiten, Konzerte, Theater oder sonstige öffentliche Veranstaltungen im Film festzuhalten. Wenn das Vorhaben gelingen soll, sind schon vorab einige Vorbereitungen notwendig. Rieber gab dazu gleich einige Hilfestellungen, wie etwa: Welche Kamerapositionen sind geeignet, welche Lichtverhältnisse werden angetroffen, gibt es Besonderheiten im Ablauf? Sind Genehmigungen erforderlich und haben die Hauptakteure auch zugestimmt? Das Thema Musikrechte – also Fragen zur GEMA – wurden aus Zeitgründen ausdrücklich nicht behandelt. Das könnte ein eigener Themenabend werden.

Zum perfekten Film gehört auch der passende Ton

Es ist immer wieder eine Herausforderung, neben den Filmaufnahmen auch einen guten Ton einzufangen. Auch hierzu hatte der Referent Interessantes zu sagen. Amateurfilmer, selbst wenn sie dieses Hobby sehr engagiert betreiben, haben naturgemäß nur eine begrenzte technische Ausstattung. Zwei Kameras zählen bei den Hobbycineasten schon zum Standard. Und beim Ton? Da ist es oft hilfreich, wenn der Filmer zusätzlich den Ton von einem Mischpult abnehmen darf, – sofern die Mikrofone der Akteure darüber gesteuert werden. Das liefert gute Ergebnisse der Instrumente oder Schauspieler, und den Atmosphärenton zum Beispiel der Halle fangen dann die Mikrofone der Kameras ein.

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Damit das Ergebnis letztendlich dem Auftraggeber auch gefällt, ist es im Vorfeld wichtig zu wissen, welche Schwerpunkte der Film herausarbeiten soll. Dabei widersprechen sich die Erwartungen durchaus. Wer bei einem Theater Regie führt, will im Film vor allem den Gesamteindruck sehen, während für die Schauspieler die eigene Rolle und das schauspielerische Auftreten wichtig sind.
Eine interessanter Vortrag wurde immer wieder durch Diskussionsbeiträge vertieft und so konnte jeder für seine filmerische Arbeit viele praktische Hinweise mit nach Hause nehmen, – die nun beim nächsten realen Einsatz hilfreich sein werden.


Mehr Informationen unter: http://www.film-club-breisgau.de

Autor: bz