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19. Februar 2014

Regionales Filmfestival der badischen Amateurfilmer in Waldkirch

Film ab im „Hirschen“

  1. Am Mischpult im „Heimstudio“ in Kippenheimweiler: Hobbyfilmer Enrico Kurz. So wie er sind im Breisgau etliche Männer und Frauen in ihrer Freizeit als Filmemacher aktiv. Foto: MICHAEL BAMBERGER

WALDKIRCH (sti/zg). Am kommenden Wochenende findet in Waldkirch ein regionales Filmfestival des Bundes Deutscher Filmautoren (Amateure) BDFA – statt. Ausrichter ist der Film-Club Breisgau für den badischen Teil des Landesverbandes Baden-Württemberg des BDFA. Der Film-Club Breisgau ist selbst mit fünf Filmen von vier Filmemachern vertreten. Alle Filme mussten sich in clubinternen Wettbewerben der Vereine qualifizieren.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 22. Februar, ab 13.30 Uhr im Gasthaus "Hirschen" (Lange Straße), im Obergeschoss statt. Dort hat der Film-Club Breisgau, der kürzlich sein 20-jähriges Bestehen feierte auch sein regelmäßiges Clublokal.

Wie der BDFA mitteilt, kommen am Samstag insgesamt 13 Filme zur Aufführung. Die Filmemacher haben dabei sowohl regionale Themen verarbeitet als auch Globales. Beim Filmclub Breisgau beschäftigen sich die meisten der etwa 50 Mitglieder mit altem Handwerk, Traditionen, Brauchtum und lokalem Geschehen, aber auch Aufnahmen in der weiten Welt. "Wir wollen einfach nur gut sein in der Filmherstellung und nicht dem Fernsehen Konkurrenz machen", sagte Gerold Giebeler beim "Tag der offenen Blende" des Filmclubs in Waldkirch. Der Filmclub Breisgau ist einer der größten Filmclubs in Baden-Württemberg. Das Einzugsgebiet reicht von Bad Krozingen bis Emmendingen und von Breisach bis Elzach.

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Eine fünfköpfige Jury wird die Filme am Samstag nach Diskussion mit den Anwesenden bewerten. Die Preisträger des Regionalwettbewerbes Baden werden an den Landeswettbewerb weitergeleitet. Filmemacher Werner Hannig zeigt zu Beginn einen 17-minütigen Film über die Fastnacht in Löffingen. Jürgen Bergmann (Fachgruppe Ortenau) beschäftigt sich in seinem vierminütigen Streifen mit "Siurana", einem kleinen Ort in der katalanischen Provinz Tarragona. Doris von Restorff (Karlsruhe) zeigt "Die Menirem – ein Leben zwischen Betel- und Sagopalmen" (15 min). Von Georg Stumpf (Karlsruhe) wird der Film "kopter und co" (8 min) vorgeführt.

Nach einer Pause und Diskussion über die Filme folgen die fünf nächsten Filme: von Enrico Kurz (Lahr) "Der kleine Krieger" (4 min); von Klaus Haberstroh (Waldkirch, Vorsitzender des Filmclubs Breisgau) "Gereimtes vom Dampfross" (5 min); von Jürgen Bergmann (Ortenau) "Begegnungen in der Ortenau" (12 min); von Falk Nixdorf (Filmclub Breisgau) ein Film über den "Münsterplatz" (10 min) und Doris von Restorffs "Leben um zu sterben" (12 min).

Nach einer erneuten Pause und Diskussion folgen dann die vier letzten Wettbewerbsteilnehmer: Georg Stumpfs "Let me go" (5 min); Peter Christiansen (Filmclub Breisgau) mit "Eine Reise ans andere Ende der Welt" (17 min); Jörg Eckert (Filmclub Breisgau) mit "Das Fest des Buddha Padmasambhava" (14 min) sowie Falk Nixdorfs "Sauschwänzlebahn" (7 min). Peter Christiansen hatte mit seinem Film kürzlich den internen Wettbewerb des Film-Clubs Breisgau gewonnen.

Nach erneuter Diskussion trifft die fünfköpfige Jury ihre Entscheidung. Preisverleihung ist gegen 18.30 Uhr. Interessierte sind zu diesem Filmfestival herzlich eingeladen, denn schließlich drehen und verarbeiten die Hobbyfilmer ihre Werke nicht fürs stille Kämmerlein, sondern freuen sich, wenn das Publikum sie zur Kenntnis nimmt. Der Eintritt ist frei.

Autor: bz, zg