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25. Juli 2011

Schwellen gewünscht – und umstritten

Technischer Ausschuss diskutiert über geschwindigkeitsbremsende Fahrbahnschwellen.

WALDKIRCH. Der Technische Ausschuss (TA) des Gemeinderates hat zugestimmt, dass nach Abschluss der Hausbauten an der Walter-Boch-Straße (Amtsfeld) nun auch die Straße in dem neuen Wohngebiet endgültig fertig gestellt werden soll. Dabei werden am Eingangsbereich aus Richtung Bahnhof drei Parkplätze für Menschen mit Behinderung angelegt, sowie – so der ausdrückliche Wunsch im TA – auch vier weitere Parkplätze für die Allgemeinheit.

Im Zusammenhang mit den gepflasterten Schwellen als Geschwindigkeitsbremse für den Verkehr stellte Martin Stocker (CDU) fest, dass die gerade neu aufgebrachten Plastikschwellen in der Elzstraße so weit bis an den Rand reichen, dass Rollstuhlfahrer nun nicht mehr durchkämen. Das sei sehr ungünstig, so Stocker, der sich für eine Lücke mindestens an einer Seite aussprach. Tobias Brenzinger vom Tiefbauamt hielt dem entgegen, dass es in der Elzstraße immer wieder Beschwerden gebe über zu schnelle Radfahrer – diese aber würden dann ebenfalls die Lücke zum schnellen Weiterfahren nutzen. Durch die jetzige Bauart werden sie über die Schwellen gezwungen. Die Aufpflasterungen in der Walter-Boch-Straße würden jedoch baulich anders gestaltet, so dass sie besser von Rollstuhl- und Rollatorennutzern überquert werden könnten.

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Für die Arbeiten in der Walter-Boch-Straße rechnet die Stadtverwaltung mit Kosten von etwa 90 000 Euro. Für Gehwegsanierung und teilweise Bordsteinabsenkung am Heitere Weg wären weitere etwa 80 000 Euro nötig. Das Vorhaben wird auch dem Gemeinderat noch zur Beratung und Abstimmung vorgelegt.

Wolfgang Rother, Leiter der Technischen Betriebe Waldkirch, informierte turnusmäßig über die Finanzlage der TBW. Diese sei nun wieder wesentlich entspannter als im zweiten Quartal dieses Jahres. Der Grund dafür ist allerdings eher nicht so erfreulich: Die fast sechsstellige Kostenersparnis im Personalaufwand entstand vor allem durch hohen Krankenstand. Bereits im Mai habe man bei den Technischen Betrieben 600 Krankheitstage gehabt. Das hätte dann auch zur Folge gehabt, dass nicht alle Arbeiten aus dem "Pflichtprogramm der TBW" erledigt werden konnten, erläuterte Wolfgang Rother auf Nachfrage der Räte. Zum wiederholten Male wurde in diesem Zusammenhang auch die Pflege rund um die St.-Margarethen-Kirche nachgefragt. Hierzu sagte Bauamtsleiter Kulse, dass es sich hier "eindeutig um keine städtische Fläche" handele. Entsprechend eines Ratsbeschlusses werde die Fläche demzufolge auch nicht durch die Stadt gepflegt. Die TBW werden jedoch – wie am Freitag – auf Bestellung und bei Bezahlung durch die Pfarrgemeinde tätig.

Autor: Sylvia Timm