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09. Februar 2012

Verträge für Holz bis Juni unter Dach und Fach

BLHV Kollnau-Kohlenbach freut sich über die gute Situation am Holzmarkt / Bei der Ernte gab es größere Ausfälle.

  1. Gute Arbeit geleistet: Das Vorstandsteam des BLHV Kollnau-Kohlenbach: Franz Rieder, Ralf Wernet, Matthias Baier und Thomas Schwendemann (von links). Foto: Eberhard Weiss

WALDKIRCH. Der vor drei Jahren eingeleitete Generationswechsel in der Leitung des Ortsvereins Kollnau-Kohlenbach des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) scheint geglückt zu sein. Die vier jungen Männer haben, wie sich in der Jahreshauptversammlung zeigte, den Ortsverein in dieser Wahlperiode gut geführt. Sie wurden von den vollzählig anwesenden Mitgliedern einstimmig wieder gewählt.

Vorsitzender Matthias Baier und Schriftführer Thomas Schwendemann konnten auf ein Jahr mit Licht und Schatten zurückblicken. Bei der Getreideernte habe es große Ausfälle gegeben, was sich natürlich finanziell auswirkte, der wirtschaftliche Schaden durch den Virus-Erreger sei enorm gewesen.

Gut sei es gelaufen bei den Erzeugerpreisen für Rindfleisch, wobei allerdings die Preise für Futtermittel auch kräftig gestiegen seien. Der Ertrag bei Getreide sei ebenfalls gut gewesen, die Preise allerdings nicht zufriedenstellend. Sonstige Ereignisse seien zum einen der Abbau einer 20-Kilovolt-Freileitung und die Verlegung eines ebensolchen Erdkabels und der Bau einer Kompakt-Trafostation gewesen, das die gute Stromversorgung im Harnischwald sichert, zum andern das Ende der Renovierungsarbeiten an der Bläsikapelle. An einer besseren Internet-Verbindung werde gearbeitet – Gabi Schindler, die Ortsvorsteherin, habe betont, dass der Kohlenbach nicht vergessen sei.

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Über den Stand der Kohlenbacher Gemeinschaftskasse sowie der BLHV-Kasse berichtete Ralf Wernet. Beide schlossen mit einem Gewinn ab. Erfreuliches hatte auch Revierleiter Ulrich Volk zu berichten, der in seinem Überblick über den Holzmarkt feststellte, dass das vergangene Jahr aus der Sicht der Forstwirtschaft eines der besten seit "Lothar" gewesen sei. Durch Sturm bedingte und sonstige Schäden habe es nicht gegeben. Jetzt gelte es, nach all den schwierigen Jahren den Boom auszunutzen, die Firmen würden auf mehr Holz warten. Die Preise seien "super", die Verträge bis Ende Juni abgeschlossen. Die im Wald erzielten Stundenlöhne seien höher als die in der Landwirtschaft.

Über den Stand der Flurbereinigung berichtete Vorsitzender Georg Fischer. Die Ausbaupläne wurden zum Abschluss gebracht, die Vereinbarungen mit der Stadt seien getroffen. Georg Fischer betonte, dass Gemeinde- und Ortschaftsrat den Vorhaben positiv gegenüber stehen. Die Ausbaupläne würden gegenwärtig bei den Fachbehörden zur Einsicht und Genehmigung liegen, das Flurbereinigungsamt treibe die Angelegenheit voran. Über den letzten Stand der Arbeiten an der Bläsikapelle und noch zu lösende "Probleme" sprach Ernst Baier. Die Abschlusssitzung des "Freundeskreises Bläsikapelle" findet am 6. März statt.

Wahlen: Die bisherigen Vorstandsmitgliedern wurden in ihren Ämtern bestätigt: Matthias Baier, 1. Vorsitzender; Franz Rieder, 2. Vorsitzender; Thomas Schwendemann, Schriftführer und Ralf Wernet, Kassierer.

Autor: Eberhard Weiß