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10. Februar 2012
Viele Bauprojekte der Stadt sind in Kollnau geplant
Ortschaftsrat Kollnau informierte sich über anstehende Projekte / Stadtwerke bereiten die neue Bürgerphotovoltaikanlage auf der Festhalle vor.
WALDKIRCH (ssg). In Kollnau wird dieses Jahr investiert – daraufhin wies Gabi Schindler in der Ortschaftsratssitzung in Kollnau hin. Die Ortsvorsteherin berichtete ausführlich über den vom Gemeinderat beschlossenen Haushalt für Kollnau.
Für die Elektrosanierung der Festhalle stehen 240 000 Euro zur Verfügung. Es werden außerdem 5000 Euro für den Ersatz von Tischen und Stühlen bereit gestellt. Im Rathaus ist der Durchbruch einer Wand vorgesehen; 2013 werden die Fenster ersetzt. Eine Rampe zum Rathaus wird es auch 2012 nicht geben, da eine exakte Planung noch nicht vorhanden ist. Eine Sanierung der öffentlichen Toiletten ist dagegen nicht vorgesehen, denn eine Inspektion mit einer Kamera zeigte anders als vermutet keine Verstopfung.
Ob eine Videoüberwachung im Schulhof der Grund- und Hauptschule möglich ist, um den Vandalismus zu unterbinden, wird derzeit noch von einer Sachverständigen geprüft. Auch eine Beleuchtung des Schulhofs wird von den Ergebnissen der Prüfung abhängen. Die Grund- und Hauptschule erhält neue Fenster und Sonnenschutz, wobei eine zukünftige Dämmung der Fassade schon mit bedacht wird. 135 000 Euro wurden für die Sanierung der Sporthalle Kollnau genehmigt und auch eine Reinigungsmaschine wird angeschafft. Der neue Standort für den Kindergarten "Spielinsel" steht noch nicht fest, für den Bau 2013 wurden aber bereits Gelder in Aussicht gestellt. Weiter gebaut wird am Ergänzungsgebäude der Realschule Kollnau. Reinhard Eble (Freie Wähler) befürchtet allerdings, dass die Vielzahl der Bauprojekte aufgrund von Personalmangel im Bauamt dieses Jahr gar nicht erledigt werden kann. Sein Wunsch ist, dass die Stadtverwaltung mehr in fremde Hände abgibt.
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Die Ortsteilförderung und die finanzielle Unterstützung der Musikkapelle Kollnau wurden in vollem Umfang wieder bewilligt. Dem Antrag des SC Kollnau auf eine Putzhilfe wurde aber nicht zugestimmt – OB Leibinger sieht die Tätigkeit im Rahmen der Hausmeistertätigkeit abgedeckt und werde sich darum kümmern.
2012 sind für das künftige Schwimmbad 100 000 Euro vorgesehen und in den drei folgenden Jahren jeweils eine Million. Der Standort ist allerdings noch offen.
Dieter Nagel von den Stadtwerken stellte in der Ortschaftsratssitzung die Pläne für die neue Bürgerfotovoltaikanlage auf der Festhalle vor. Die Anlage, an der sich die Bürger mit mindestens 1000 Euro beteiligen können, hat eine Laufzeit von 20 bis 25 Jahren. Die Inbetriebnahme ist bis Juni geplant. Der Pachtvertrag für das Dach wurde einstimmig vom Ortschaftsrat bewilligt. Auf die Frage von Martin Hünerfeld (CDU), ob es weitere öffentliche Flächen gäbe, die für Fotovoltaik genutzt werden könnten, verneinte Dieter Nagel.
Autor: ssg
