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17. Oktober 2015

Zum Richtigen hinlotsen

Ausbildungsbus des Baugewerbes besucht Achtklässle der Kastelberg- und Werkrealschule.

  1. Hier konnten die Schüler per Fernsteuerung am Modell ausprobieren, wie gut ihnen das Baggerfahren und -steuern gelingt. Foto: zvg

WALDKIRCH. Der "Bau-Bus" machte unlängst Halt an der Kastelbergschule Waldkirch und informierte die Achtlässler über die Ausbildungsmöglichkeiten im Baugewerbe. Mit der Nachwuchskampagne "Bau – dein Ding" tourt der Bus der Bauwirtschaft Baden-Württemberg durchs Ländle, um dem bevorstehenden Fachkräftemangel vorzubeugen.

Zwei Klassen aus Waldkirch und eine aus der Werkrealschule Gutach besuchten den Bus und hatten mit den praktischen Stationen und Informationen offensichtlich viel Spaß. Einige Schüler fanden die Übungen "Cool und witzig!" und hätten manche Sachen gern zweimal ausprobiert. Der Bus wurde dieses Schuljahr mit neuen Elementen ausgestattet. So kann man Standfestigkeit auf einem "Bau-Board" beweisen, indem man damit über eine Baustelle fährt und dabei Fragen beantworten muss. Zudem ist viel Feingefühl gefragt beim Baggerfahren und der Adrenalinspiegel steigt, wenn man sich beim simulierten Bungee-Jumping vom Hochkran in die Tiefe stürzt. Die Schülerinnen und Schüler haben auch die Möglichkeit, über Filme die Bauberufe kennenzulernen, müssen Flächen und den Materialbedarf ausrechnen und ein Rohrleitungssystem richtig verbinden.

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Das Busteam informiert zudem über berufliche Möglichkeiten auf dem Bau und beantwortet Fragen dazu. Auf alle Fälle war der Besuch des Busses für alle Schüler interessant und so manch einer war überrascht über die guten Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten im Baubereich. Der Besuch des Busses ist eine Einheit des Berufsorientierungskonzeptes "Ausbildungslotse" der Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Wabe. 2015 fanden darin bereits mehr als zehn Einheiten zur vertieften Berufsorientierung statt. Dabei erhalten junge Menschen einen Eindruck von diversen Branchen und Berufen und können mit potenziellen Ausbildungsbetrieben ins Gespräch kommen.

Parallel dazu werden die Schülerinnen und Schüler durch die Ausbildungslotsen im Übergang Schule und Beruf individuell unterstütz. Bewerbung schreiben, Vorbereitung auf Vorstellungsgesprächen, Umgang mit Absagen, Erarbeitung alternativer Berufswünsche, sind Unterstützungsangebote der Ausbildungslotsen. Das erfolgreiche Projekt wird finanziert durch die Bundesagentur für Arbeit, die Faller KG, Hummel AG, Ganter Interior GmbH, Wabe, Sick AG; Gisela und Erwin Sick Stiftung und die Stadt Waldkirch.

Info: Für Rückfragen steht Steffen Schmidt, Wabe, 07681 – 474 54 50 zur Verfügung.

Autor: bz