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06. Februar 2012

Bilanzsumme knackt erstmals die Milliardengrenze

Volksbank Hochrhein mit Ergebnis 2011 hochzufrieden / Vorstand stellt Dividende von sechs Prozent in Aussicht.

  1. Die Volksbank Hochrhein ist mit dem Geschäftsjahr 2011 hoch zufrieden, unter anderem übersprang die Bilanzsumme die Milliardengrenzen (von links): Vorstand Klaus-Dieter Ritz, Vorstandsvorsitzender Joachim Mei und Peter König, Produkt- und Marktmanagement. Bild: Olenburg Foto: Oldenburg

WALDSHUT-TIENGEN (go). Die Zahlen, die die Volksbank Hochrhein am Freitag für das Geschäftsjahr 2011 präsentierte, lassen die verantwortlichen Banker strahlen. Vorstandsvorsitzender Joachim Mei spricht zufrieden von einem "guten Jahresergebnis". Dass fast jede wichtige Kennzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich im Plus ist, liegt seiner Meinung nach in erster Linie am Konzept der Regionalität. Diese zahle sich für beide Seiten aus – sowohl für die Kunden als auch für die Bank. Deshalb werde das Unternehmen auch weiterhin in der Fläche vertreten bleiben. "Wir setzen auf Qualität vor Ort", lautet der Tenor der beiden Vorstände Joachim Mei und Klaus-Dieter Ritz.

Beim Sparen geht der Trend zur klassischen Geldanlage

Der Trend bei der Geldanlage gehe zu klassischen Einlagen. Aber, daraus macht Joachim Mei keinen Hehl, wer mehr Geld verdienen möchte, sprich höhere Zinserträge haben möchte, der müsse auch ein höheres Risiko eingehen.

Die Bilanzsumme der Volksbank Hochrhein stieg im vergangenen Jahr um zehn Prozent und übersprang damit erstmals in der Geschichte der Bank die Milliardengrenze. Sie beträgt jetzt 1,05 Milliarden Euro. Das Kundengeschäft legte um 6,6 Prozent im Vergleich zu Vorjahr zu. Der Vertreterversammlung will der Vorstand eine Dividende von sechs Prozent vorschlagen.

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Mit mehr als zwölf Prozent sind im vergangenen Jahr die Kundeneinlagen bei der Volksbank Hochrhein gestiegen, und zwar auf 768 Millionen Euro. Nimmt man noch die Einlagen bei Verbundpartner hinzu, vertrauen die Kunden der Volksbank Hochrhein insgesamt über eine Milliarde Euro an – ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber 2010. Gestiegen sind im Jahresvergleich auch der Zinsüberschuss um 4,9 Prozent auf knapp 21 Millionen Euro sowie der Bilanzgewinn um 3,6 Prozent auf gut zwei Millionen Euro. Wegen Kurskorrekturen, erläuterte Vorstand Klaus-Dieter Ritz, sei das Ergebnis vor Steuern um rund zehn Prozent auf 6,97 Millionen Euro zurückgegangen.

Die Entwicklung im Kreditgeschäft verlief "für uns sehr erfreulich", erklärte Vorstand Ritz zufrieden. Sowohl im Bereich der privaten Baufinanzierungen als auch im gewerblichen Kreditgeschäft habe die Volksbank Hochrhein sowohl das Volumen als auch die Anzahl der genehmigten Kredite um ein deutliches Maß steigern können.

Die Bilanz

Die Volksbank Hochrhein kann in allen relevanten Kennzahlen ihres Jahresberichts für das Jahr 2011 fast ausnahmslos deutlich positive Zuwächse verzeichnen.

Bilanzsumme: Binnen zehn Jahren hat sich die Bilanzsumme auf 1,05 Milliarden Euro verdoppelt (plus 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Kundeneinlagen: 768 Millionen Euro (plus 12,3 Prozent)

Betreutes Kundenvermögen: 1,07 Milliarden Euro (plus 6,5 Prozent)

Zinsüberschuss: 20,8 Millionen Euro (plus 4,8 Prozent)

Personal-/Sachaufwand: 16,1 Millionen Euro (minus 1 Prozent)

Ergebnis vor Steuern: 6,971 Millionen Euro (minus 10,5 Prozent)

Bilanzgewinn: 2 Milliarden Euro (plus 3,61 Prozent)

Dividendenzahlung: 433 000 Euro (plus 2,8 Prozent)

Steuern: für 2011 rund 2,4 Millionen Euro Steuern vom Einkommen und Ertrag plus rund 1,9 Millionen Euro Steuerzahlungen der Mitarbeiter

Regionale Förderung: 605 000 Euro (plus 4,8 Prozent)

Mitglieder: 20 113 (plus 1,3 Prozent)

Beschäftigte: 218 (unverändert)  

Autor: bz

Autor: bz