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04. Februar 2012
Schulkonzept mit Qualität
Alfred Winkler bei der GEW.
WALDSHUT-TIENGEN (BZ). Der Landtagsabgeordnete Alfred Winkler (SPD) war zu Gast beim Vorstandsteam der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Waldshut. In einem etwa zweistündigen Gespräch wurden aktuelle Themen des Bildungsbereichs erörtert. Eine besondere Rolle spielten dabei Probleme des Kreises Waldshut.
Die Mitglieder des Kreisvorstandes, Gerhard Kappenberger, Angelika Sinnenmann, Herbert Liebetanz und Manfred Fögele, machten dabei deutlich, dass die strukturelle Unterversorgung des Kreises, besonders durch Lehrerausfälle im Laufe des Schuljahres, nur durch eine höhere Zuweisung von Lehrkräften behoben werden könne.
Bezüglich der Einrichtung von Gemeinschaftsschulen waren sich Winkler und die Vertreter der Bildungsgewerkschaft einig, dass bei der Genehmigung konsequent auf die Qualität des Konzeptes geachtet werden müsse. Für die flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule im Land sei es notwendig, dass die Lehrkräfte ausreichend vorbereitet würden und sich Schulen an ausgereiften Beispielen orientieren könnten. Potemkinsche Dörfer seien im Schulbereich in der Vergangenheit bereits genügend gebaut worden.
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Die Befürchtung, dass die Schulreform in Folge des Spardiktats aus dem Finanzministerium auch diesmal auf Kosten der Lehrkräfte umgesetzt würde, konnte auch der Landtagsabgeordnete nicht vollständig entkräften. Deutlich kritisierten die Vertreter der GEW die geplanten Einsparungen der Landesregierung für die Beamten.
Landtagsabgeordneter Winkler erklärte hierzu, dass die neue Landesregierung die geplanten Sparmaßnahmen der Mappus-Regierung erheblich verringert habe und zur Finanzierung der Studiengebühren überwiegend die Grundsteuererhöhung diene.
Autor: bz
