Polizei

Autos bleiben bei Glätte im Wehratal liegen

Erika Bader

Von Erika Bader

Do, 24. Januar 2019 um 12:19 Uhr

Wehr

Wegen Eisglätte mussten zwei Fahrer ihre Autos auf einem Waldweg in der Nähe von Wehr zurücklassen. Die Bergung war für verschiedene Einsatzkräfte zu gefährlich.

Ein Auto ist am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr aufgrund von Schnee- und Eisglätte auf einem steilen Waldweg im Wehratal steckengeblieben und drohte bei einer Weiterfahrt – egal ob rückwärts oder vorwärts – zu rutschen, wie die Feuerwehr Wehr bekannt gibt.

Ein Autofahrer war auf dem Waldweg unterwegs, als er merkte, dass sein Auto in einen Graben abzurutschen drohte, rief er einen Bekannten zur Hilfe herbei – dieser blieb wegen der Eisglätte allerdings auch an gleicher Stelle mit seinem Auto hängen, wie die Polizei auf Anfrage der Badischen Zeitung mitteilt.

Um 19.11 Uhr wurde laut Polizei die Straßenmeisterei herbeigerufen, die teilte mit, dass schweres Gerät benötigt würde, um die Wagen zu bergen. Die anschließend herbeigerufene Feuerwehr schätzte die Bergung der beiden Autos allerdings als zu gefährlich ein. Hilfe durch die angerückte Feuerwehr sei nicht möglich gewesen. So wurde beschlossen die beiden Autos über Nacht auf dem Waldweg im Wehratal stehen zu lassen.

Erst drei Stunden nachdem sich die beiden Autos steckengeblieben waren, wurde der Einsatz gegen 20.30 Uhr für beendet erklärt. Wie die beiden Fahrer ihre Wagen letztendlich vom Waldweg wegbekommen haben, sei ihre private Angelegenheit, heißt es von der Polizei.