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25. Mai 2010
Gute Leistungen bei besten Bedingungen
Sieger des Wurftauben-Pfingsturniers kommt aus der Schweiz.
WEHR (kf). "94 Scheiben wird man bei dem Wetter heute schon treffen müssen, um zu gewinnen", hatte Ralf Eckert von den Wurftaubenschützen in Wehr für das Pfingstturnier am Sonntag prognostiziert. Und siehe da: Eric Weyermann aus Bern gewann das Turnier am Ende mit 94 Scheiben und nahm den Siegerscheck über rund 250 Euro mit in die Schweiz. Wegen technischer Probleme zog sich das Turnier allerdings deutlich länger hin, als geplant.
Mit Wyermann gewann kein Zufallssieger das Pfingstturnier, das die Wurftaubenschützen seit mehr als 30 Jahren ausrichten. Eric Weyermann war 2008 Schweizer Meister, gehört also zu den Könnern seines Fachs.
Das Pfingstturnier der Wehrer Wurftaubenschützen ist bekannt in der Szene, die 36 Startplätze – mehr lässt die Anlage in Wehr nicht zu – sind für gewöhnlich schon einige Wochen im voraus ausgebucht. Bis aus der Schweiz, Frankreich und aus den Regionen Karlsruhe und Stuttgart kommen die Teilnehmer ins Wehratal. "Die Schützen kommen sehr gerne zu uns", weiß Ralf Eckert, der auch als Landesreferent der Wurftaubenschützen tätig ist und viele Schützen kennt. Das Pfingstturnier in Wehr genießt in Fachkreisen einfach einen guten Ruf. Auch wenn es in diesem Jahr Probleme mit der Anlage gab und die Veranstaltung bis in den Abend dauerte.
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Die Wetterbedingungen waren an diesem Sonntag optimal, da war es klar, dass eine hohe Trefferzahl für den Sieg erzielt werden musste. Eric Weyermann kam in den vier Serien zu je 25 Scheiben auf insgesamt 94 Treffer – an diesem Tag war er damit nicht zu schlagen.
Früher fand das Turnier übrigens Montags statt. Da der Pfingstmontag in Frankreich aber abgeschafft wurde, verlegten die Veranstalter das Turnier auf Sonntag, damit auch die Schützen aus Frankreich weiter daran teilnehmen können – wenn das keine gelebte deutsch-französische Freundschaft ist.
Autor: kf
