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30. Mai 2014

Leserbriefe

BAU DER A 98

Behörde muss Planung durchziehen
Zu den jüngsten Entwicklung in der Autobahndiskussion schreibt der Sprecher der Bürgerinitiave Bergtrasse:
Michael Thater, Bürgermeister von Wehr, hat bei seiner öffentlichen Informationstagung in Öflingen klar gesagt, dass er die Taltrasse befürworte. Diese sei auch bei Planungen für Öflingen zu betrachten und er werde dafür kämpfen. Winfried Hermann, Verkehrsminister, hat in einem Zeitungsartikel klar gesagt, dass er für eine Bundesstraße anstelle der Autobahn sei. Wir nehmen an, dass auch Hermann seine Ansichten durchsetzen will.

Die Kampfsituation ist bis heute ohne Sieger, nur die Bevölkerung von Schwörstadt, Brennet und Bad Säckingen verliert. Sie bekommt keine Entlastung. Dabei ist doch festzuhalten, dass eine Taltrasse, sprich Konsens-Trasse, dem Verkehrsminister in die Hände spielt. Diese Achterbahn (Konsens-Trasse) ist als Bundesstraße doch viel kostengünstiger zu realisieren. Einer geradlinigeren Bergtrasse kann der Minister viel weniger entgegenhalten. Einige Bürger meinen, man müsse darüber abstimmen. Sollen also zum Beispiel die Bürger von Waldshut mit abstimmen, ob in Wehr eine Tal- oder Bergtrasse gebaut wird? Das ist nicht sinnvoll. Die Wehrer Bürger sollen ja auch nicht über einen Basistunnel in Waldshut abstimmen.

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster hat es in einer Sitzung mal auf den Punkt gebracht. Einige Sitzungsteilnehmer meinten, in der Schweiz würde darüber abgestimmt. Schuster sagte klar: In der Schweiz wurde über den Verkehrswegeplan abgestimmt. Danach gibt es aber keine Abstimmungen mehr in den einzelnen Gemeinden, wie diese Autobahn gebaut wird. Sie ist nach den gesetzlichen Vorschriften zu bauen. Falls jemand nicht einverstanden ist, kann er klagen. Wir von der BI für Bergtrasse hoffen, dass wir endlich zu diesem Punkt kommen. Die planende Behörde muss ihre Planung durchziehen. Dann soll das Gericht entscheiden. Somit bekommen die Bürger eine Entlastung, die sonst nochmals durch jahrzehntelange Streiterei hinausgezögert wird.

Georg Wunderle, Wehr-Öflingen

Autor: Georg Wunderle, Wehr-Öflingen