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09. Januar 2012

Sternsinger sammeln 19 300 Euro

Wieder stolzes Ergebnis.

WEHR (jba). Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger der Kernstadt wieder sehr erfolgreich und die Bevölkerung recht spendabel. Wie der musikalische Leiter der Aktion 2012, Ulrich Jurkiewicz, im Festgottesdienst am Dreikönigstag in der Sankt-Martins-Kirche bekannt gab, hätte die Haussammlung bis jetzt das stolze Ergebnis von 19 300 Euro erbracht. Damit sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten in Wehr Spendengelder von mehr als einer halben Million Euro gesammelt worden. Bis vor zehn Jahren waren es noch D-Mark gewesen. Aber auch in jenen Zeiten davor, in denen noch mit Mark und Pfennig gerechnet wurde, haben die Wehrer schon zu den fleißigsten Spendern in der Erzdiözese gezählt. Das belegen die jährlich herausgegebenen Statistiken.

Insgesamt neun Gruppen hatte die Pfarrei Sankt Martin im Einsatz. Diese wurden am Neujahrstag feierlich von Diakon Ferdinand Beising auf ihre Missionstour durch Wehr geschickt. An den folgenden fünf Tagen erhielt die Bevölkerung dann von den Sternsingern den Neujahrs- und Wohnungssegen, verbunden mit der Bitte um eine Geldspende. Damit verknüpft war stets das Buchstabenkürzel "C+M+B+12", das für " Christus Mansionem Benedicat" (Christus segne dieses Haus) steht. In diesem Jahr stand die Aktion zudem unter dem Leitwort "Klopft an Türen, pocht auf Rechte".

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Noch ist das Ergebnis von Wehr nicht endgültig, weil immer wieder nachträgliche Spenden eingehen und auch das Ergebnis von Hasel noch aussteht. Die Katholiken des Erdmannsdorfes gehören kirchlich zu Wehr, folglich wird deren Summe der Wehrer Aktion zugerechnet. Im Abschlussgottesdienst dankte Stadtpfarrer Matthias Kirner den Kindern, Begleitpersonen und allen Verantwortlichen der Aktion für ihren Einsatz bei Wind und Wetter. Mit ihrer Mission und Botschaft hätten sie nicht nur die Türen der Häuser öffnen können, sondern auch die Herzen vieler Menschen – zur Freude für jene Kinder auf dieser Welt, die es nicht so gut haben .

Autor: jba