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10. Februar 2012

Wehrer Charakterköpfe auf Papier gebannt

Die Servicegemeinschaft stellt eine neue Aktion vor.

  1. Wehr soll die „Stadt der Porträtierten“ werden, haben sich Helmut Steinebrunner, Wieslaw Josef Chrapkiewicz, Gabriele Einenkel und Wilhelm Bermeitinger (von links) vorgenommen. Foto: Hrvoje Miloslavic

WEHR (milo). "We(h)r lässt sich malen" – Die Servicegemeinschaft Wehr (SGW) wartet dieses Jahr mit einer besonderen Aktion auf. Wehr solle die "Stadt der Porträtierten werden", umschreibt der Sprecher Helmut Steinebrunner das ehrgeizige Ziel. Los geht es am Valentinstag: Am 14. Februar zwischen 14 und 19 Uhr wird der im Enkendorf wohnende Maler Wieslaw Josef Chrapkiewicz in der Galerie von Gerlinde Einenkel seine Staffelei aufgestellt haben. Ob mit Modell oder von einem Foto – in längstens einer halben Stunde will Chrapkiewicz das Gesicht mit Kreide, Kohle oder Farbe auf Papier bannen. Gegen Bezahlung, versteht sich. Das Angebot sei nicht auf den Valentinstag beschränkt, betonte Steinebrunner am Donnerstag in einem Pressegespräch. Die Servicegemeinschaft hat Größeres im Sinn: Wehr soll laut Steinebrunner die "Stadt der Porträtierten" werden.

Für eine Vernissage voraussichtlich im Mai wollen sich auch einige "Charakterköpfe" der Stadt malen lassen, darunter Bürgermeister Michael Thater, Klaus und Stephan Ruthe, Marianne und Wilhelm Bermeitinger, Elsbeth Lauber und Gabriele Folk. Vorab sollen die Porträts in den Geschäften der Stadt ausgestellt werden. Im Rahmen des Enkendorfmarkts am 29. September sollen neben Chrapkiewicz noch weitere Porträtmaler ihre Dienste anbieten. Nähere Informationen gibt es bei Gerlinde Einenkel, Hauptstraße 61, Telefon 0157/73282262.

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Autor: milo