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12. September 2017

Alles passt – auf die Sekunde

Einheben klappt trotz knappen Zeitfensters.

  1. Noch ist es ein Einzack – der neue Zugang zu den Bahnsteigen hat über Nacht Form angenommen. Ganz rechts der provisorische Abgang zu Gleis 8/9 Foto: Ulrich Senf

  2. Das erste Stegelement Foto: Ulrich Senf

  3. Am Montagmorgen kurz vor 3 Uhr ist der Brückenschlag geschafft. Foto: Ulrich Senf

  4. Wenig später ist auch sie an Ort und Stelle. Foto: SENF

  5. Die Betonplatten liegen im Steg. Foto: Ulrich Senf

  6. Die große Treppe hängt am Kranhaken. Foto: Ulrich Senf

  7. Das zweite Stegelement naht ... Foto: Ulrich Senf

  8. … und wird eingepasst. Foto: Ulrich Senf

  9. Pünktlich um 23 Uhr beginnt das Einhaben mit beiden Kränen. Foto: Ulrich Senf

  10. Der Querträger über Gleis 2/3 Foto: Ulrich Senf

WEIL AM RHEIN (us). "Wir können richtig zufrieden sein", freute sich Polier Hartmut Bohn am Montag nach nur wenigen Stunden Schlaf über das gelungene Werk. Das Einheben der tonnenschweren Elemente für den Dreizack in der Nacht von Sonntag auf Montag geriet zur Punktlandung: zeitlich ebenso wie beim millimetergenauen Einpassen der Stahl- und Betonungetüme.

Pünktlich um 23 Uhr gab Bauüberwacher Matthias Oettel grünes Licht. Die Bahnstrecke war gesichert und die Fahrleitung abgeschaltet. Minuten später hoben die beiden Kräne jeweils eines der Stahlelemente und schwenkten sie ein. Bis Mitternacht waren bereits die ersten beiden Elemente eingehoben: das Verbindungsstück von der Trambrücke zum ersten Pfeiler, quasi der halbe Stiel des Dreizacks und das östliche Querstück. Eine gute halbe Stunde später war der Stiel des Dreizacks komplett. Auch das zweite Verbindungsstück lag millimetergenau an Ort und Stelle.

Während der kleinere der beiden Kräne fortan genutzt wurde, um auf dem Verbindungsstück Betonplatten auszulegen, die später zum eigentlichen Fußgängersteg ausgegossen werden, nahm der 400-Tonnen-Kran den Einbau des zweiten Querstücks über Gleis 6/7 in Angriff – nachdem Oettel auch Gleis 7, auf dem zuvor noch Züge gefahren waren, freigegeben hatte.

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Zweieinhalb Stunden blieben nun, um zunächst das Stahlgerüst für die Treppe zum Bahnsteig 3 einzuheben und darin anschließend die drei Betontreppen einzupassen. Pünktlich um 4 Uhr war alles vorbei und das hinterste Gleis konnte wieder an die Bahn übergeben werden. Noch eine weitere Stunde blieb dem eingespielten Team um Bauleiter Jonas Kanafani und Hartmut Bohn, um die letzten Arbeiten auf dem Steg zu erledigen und die Baustelle wieder abzusichern.

Autor: us