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01. März 2013

BEOBACHTET & GEHÖRT

  1. Larissa Pauli und ihr Trainer Roger Hauser Foto: Privat

  2. Auf der Messe „Eurotier“ in Hannover wurden die Zertifizierungsurkunden der DLG an die Vertreter von Multi-Contact übergeben. Foto: Privat

  3. Drei neue Lieder studierte der Rockchor Ötlingen in Breisach ein. Foto: Privat

Erfolgreiche Prüfung
Das Weiler Unternehmen Multi-Contact, Hersteller von hochwertigen elektrischen Kontakten und Steckverbindungen, hat die Steckverbinder MC4 und MC4 PLUS sowie die Anschlussdose Westlake einer freiwilligen Ammoniakbeständigkeitsprüfung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) unterzogen. Alle drei Komponenten haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Zusätzliche Zertifizierungen bescheinigen die Beständigkeit gegen Ammoniak und Salznebel. Somit können Photovoltaik-Module und -Anlagen weltweit mit dem leistungsfähigen Komplettsystem von Multi-Contact ausgestattet werden. Selbst der Einsatz in Küstennähe oder auf Stallungen bei einer erhöhten Betriebsspannung von 1500 Volt ist möglich. Photovoltaik-Anlagen auf Scheunen und Stallungen sind verschärften Umweltbedingungen ausgesetzt. Insbesondere in Betrieben der Schweine-, Rinder- und Hühnermast schlagen sich die von den Tieren ausgeschiedenen Gase in Verbindung mit feuchter Luft auf der Solaranlage nieder. Schäden und Ausfälle können die Folge sein, wenn die Baugruppen nicht gegen Ammoniak beständig sind. Das DLG-Testzentrum Technik und Betriebsmittel ermittelt in einem Labortest, ob das Prüfobjekt geeignet ist, den Einwirkungen von Stallluft über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren standzuhalten.

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Spende gegen Tetanus

Mit einer Spende von 500 Euro unterstützt die Sparkasse Markgräflerland das weltweite Gemeinschaftsprojekt "Eliminate" von Kiwanis und Unicef. Beide Organisationen, die sich dem Wohl von Kindern verschrieben haben, setzen sich dafür auch in Weil am Rhein und Lörrach ein. "Eliminate" hat die Bekämpfung von mütterlichen und frühkindlichen Tetanusinfektionen zum Ziel, an denen insbesondere in Afrika und Asien alle neun Minuten ein Kind stirbt. Jährlich sterben rund 60 000 Babys und viele Frauen an einer Tetanusinfektion. Zu den geplanten Impfaktionen in 38 besonders gefährdeten Ländern leistet die Sparkasse Markgräflerland gerne einen Beitrag.

Intensives Proben
Am vergangenen Wochenende hatten sich die Aktiven des Rock-Chors Ötlingen auf ein intensives Probenwochenende in Breisach eingestimmt. Im Vorfeld des Wochenendes mussten einige Sängerinnen und Sänger krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen – und dann erwischte es auch noch den Dirigenten Johannes Henning. Vorsitzende Ute Korom und RCÖ-Gründer Dieter Rösch hatten die zündende Idee, sich um Gast-Dirigenten zu bemühen, und wurden fündig. Voller Spannung erwarteten die versammelten zwölf Soprane, neun Altistinnen und zwölf Männer aus Tenor und Bass die junge Musikerin Alina Kohut, die derzeit den Singkreis in Ötlingen leitet. Der Funke sprang sofort über. Trotz des konzentrierten Arbeitens kam der Spaß nicht zu kurz, und es herrschte bei allen Stimmen gute Stimmung. Nach dem Nachtessen bat Vize-Dirigent Mathias Elleser zu einer weiteren Probeneinheit. Unter seiner "gestrengen Fuchtel" feilten die Aktiven am Rock-'n'-Roll-Medley, das sie vor einigen Jahren erlernt hatten. Am Sonntagmorgen war es nichts mit langem Ausschlafen, denn mit Lothar Welsen, Chorverbandsdirigent des Untermarkgräfler Chorverbandes, wartete schon der zweite Gast-Dirigent des Wochenendes. Er hielt wertvolle Tipps für die einzelnen Stimmen parat, etwa den "Joe-Cocker-Effekt" sowie überzeugende "Playback-Mundbewegungen" bei für Einzelne unerreichbaren Tönen. Zur Begeisterung aller gab Welsen eine Kostprobe seiner Eugen-Roth-Vertonungen. Das Publikum darf sich bei den nächsten Auftritten auf drei ganz neu einstudierte Songs freuen, mit denen der RCÖ überraschen möchte.

Großartiger Erfolg
Larissa Pauli trainiert seit Juli 2005 in der WingTsun Schule Weil am Rhein unter der Leitung von Sifu (die chinesische Bezeichnung für den Kampfkunst-Lehrer) Roger Hauser die chinesische Selbstverteidigung WingTsun. Nach 18-monatiger intensiver praktischer Vorbereitung und einer zweiteiligen Prüfung, die sie bei dem Schweizer Nationaltrainer Großmeister Giuseppe Schembri erfolgreich abgelegt hat, musste sie noch eine schriftliche Arbeit einreichen. Auch diese hat sie bestanden und somit den "Höheren Grad" im WingTsun erreicht. Zu der 18-monatigen Vorbereitungszeit gehörte auch ein Trainer-1-Schein. Schulleiter Sifu Roger Hauser freute sich mit Larissa.

Autor: gut