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01. Oktober 2014

BEOBACHTET & GEHÖRT

  1. Die Teilnehmerinnen am Jubiläumsturnier TC gegen TG Foto: zVg

  2. Aufmerksame Zuhörer: Eine Gruppe des offenen Kreises bei der Stadtführung in Konstanz. Foto: Kohler

  3. Die stolzen Ötztal-Radler des RSV Haltingen (von links): Frank Herrmann, Tobias Gdanietz, Joachim Klein, Gerd Hund, Martin Senn und Christian Ebner; nicht im Bild Roger Stöhr Foto: zVg

  4. Besuch bei Vitra (von links): MdB Armin Schuster, Vitra-Geschäftsführer Rudolf Pütz und Staatssekretärin Dorothee Bär Foto: zVg

Immer auf Tour

Der offene Kreis der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul veranstaltet regelmäßige Ausflüge, die viel Resonanz finden. So war die größte Landesausstellung Baden-Württembergs, das Konstanzer Konzil, neulich Ziel von 48 Freunden des offenen Kreises. Bei einer fachkundigen Führung durch die Ausstellung und einer Stadtführung in zwei Gruppen erhielten sie Einblick in die Konstanzer Stadtgeschichte. Organisiert hatten den Tagesausflug Roland und Gudrun Eisele.

Gleich eine ganze Woche verbrachte eine 67-köpfige Reisegruppe des offenen Kreises auf der Insel Rügen. Auf dem Programm standen Ausflüge in die ehemalige Hansestadt Stralsund und nach Lübeck, in die Seebäder Binz, Sassnitz und Sellin sowie zur Insel Hiddensee. Außerdem fuhren die Teilnehmer mit der Nostalgiebahn "Rasender Roland" und besuchten den Nationalpark Jasmund, das Kap Arkona und den markantesten Punkt des Nationalparks, den 118 Meter hohen Königsstuhl. Auf dem Heimweg machte man noch einen Abstecher nach Leipzig, ehe Marlies Lang und Ursel Hilbertz im Auftrag aller Teilnehmer den Organisatoren Martin Habeck, Ilse und Manfred Lienemann, Roland Eisele und Hermann Flensberg dankten.

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Bär bei Vitra
Ob Reichstagsgebäude oder Ausschusssäle: Im Bundestag sitzen Abgeordnete und Regierungsmitglieder täglich viele Stunden auf Möbeln aus Weil am Rhein. Dies macht offenkundig neugierig. Auf Einladung des Wahlkreisabgeordneten Armin Schuster besuchte Dorothee Bär, Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Vitra Campus. Beim Rundgang mit Geschäftsführer Rudolf Pütz zeigte sich die CSU-Politikerin als Kennerin der Designikonen. Besonders angetan war die Mutter dreier kleiner Kinder von der neu eingerichteten Spielecke im Vitra Haus mit riesigen Figuren des Designers Alexander Girard. Das Unternehmen verstehe sich als kulturelles Projekt und nicht als klassischer Möbelhersteller, unterstrich Pütz. Die Ausstellung wolle Mut machen, seine Lieblingsstücke, ob vom Trödel oder vom Stardesigner, frei zu kombinieren. Dieses Plädoyer für Individualität könnte auch Inspiration sein für manch trockene Berliner Arbeitssitzung, so Schuster.

Jubiläumsturnier

Die Damen des TC Blau Weiß und der TG Lonza trafen sich kürzlich zum 40. Mal zu ihrem Freundschaftsturnier bei strahlendem Sonnenschein zu intensiven Spielen. Als das Turnier ins Leben gerufen wurde, gab es noch viel weniger Wettkampfmöglichkeiten. Entsprechend groß war der sportliche Ehrgeiz. Inzwischen hat sich aber der freundschaftliche Aspekt durchgesetzt und das Endergebnis spielt eine untergeordnete Rolle. So spielte man zeitlich begrenzte Doppel mit wechselnden Paarungen und addierte die Spielpunkte über das gesamte Turnier. Am Ende hatten die Damen der TG Lonza die Nase knapp vorn. Die Gastgeberinnen erhielten zum Dank ein Geschenk und Blumen, ehe das Turnier mit einem Abendessen im Hebelhof endete.

RSV-Radler im Ötztal
Jedes Jahr findet Ende August in Sölden in Österreich der Ötztaler Radmarathon statt. Was für Tennisspieler Wimbledon und die Triathleten Hawaii ist, ist für den Radsportler der Ötztal-Marathon, zu dem sich 20 000 Interessenten angemeldet hatten. Sieben Fahrer des RSV Haltingen hatten Losglück und erhielten einen von 4500 Startplätzen. Nach einem Trainingslager auf Mallorca und etlichen Passfahrten in den Alpen, im Jura und im Elsass war es dann so weit: 238 Kilometer und 5500 Höhenmeter lagen vor den Fahrern, die Pässe Kühtai, Brenner, Jaufen und Timmelsjoch mussten überwunden werden. Während der Abfahrt vom Kühtai erreichte Joachim Klein eine mit Lichtschranke gemessene Geschwindigkeit von 111 Stundenkilometern. Dann setzte Regen ein und es wurde kälter, als zum Timmelsjoch 1800 Höhenmeter auf 28 Kilometer bewältigt werden mussten. Alle Fahrer des RSV Haltingen beendeten das Rennen. Tobias Gdanietz war mit 9,04 Stunden der Schnellste RSVler.

Autor: bz