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14. Juli 2017

Ein Feuerwerk an bekannten Melodien

Beim Sommerfest der Herbstzeitlosen sorgt Christine Schmid für mitreißende Unterhaltung.

  1. Christine Schmid (links) und Caro Lefferts enthüllten beim Sommerfest das Gemeinschaftsbild der Herbstzeitlosen. Foto: Sedlak

WEIL AM RHEIN (nos). Beim Sommerfest der Herbstzeitlosen bewies Leiterin Caro Lefferts einmal mehr ihr unglaubliches Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Gäste. Mit der Einladung der Akkordeonistin und Sängerin Christine Schmid landete sie einen Volltreffer. Die Künstlerin begeisterte das Publikum, das gerne mitsang und mitklatschte.

Lefferts freute sich im mehr als vollbesetzten Rathauskeller über den guten Besuch und erinnerte an die ersten drei Sommerfeste: Das erste Gute-Laune-Fest fand noch im Freien statt, beim zweiten überraschte Sänger Chris Lais und im vergangenen Jahr sorgte Kabarettist Reinhold Fetscher für viel Frohsinn. Mit Christine Schmid habe sie diesmal eine ganz besondere Künstlerin gewinnen können, informierte Caro Lefferts, die total unkompliziert und sehr nett sei. Und in der Tat, sie hatte nicht zu viel versprochen.

Schon bei den ersten Klängen von "Milord", dem bekannten Chansons von Edith Piaf, sprang der Funke auf das Publikum über. Mit einem bunten Strauß an Melodien stellte Christine Schmid mit ihrer ausgebildeten und ausdrucksstarken Stimme ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Ob Chansons, Schlager, Oper oder Evergreens – temperamentvoll und unwiderstehlich trug sie die Musikstücke vor, das Publikum war Feuer und Flamme und sang aus vollem Herzen mit oder bewegte sich im Takt und summte. Auch die Medleys der 30er Jahre wie "Ich hab das Fräulein Helen baden sehn", "Hallo, kleines Fräulein", "Veronica, der Lenz ist da" oder "Kleiner grüner Kaktus" kamen bei den jung gebliebenen Senioren bestens an. Für alle Väter hatte sie "Oh mein Papa" im reichhaltigen Repertoire. "Großväter seien bei dem jugendlichen Aussehen bestimmt noch keine dabei", lobte sie die Herren der Schöpfung. Mit "Nehm'n se 'n Alten, nehm’n se 'n Alten!" setzte sie noch einen drauf, das Publikum hatte seinen Spaß und die Männer strahlten. Zahlreiche Herren sausten auf die Bühne und schenkten ihr Rosen.

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Mit sicht- und vor allem hörbarer Leidenschaft beherrschte die Ausnahmesängerin auch das Spektrum der klassischen Musik. So war etwa eines der beliebtesten Werke aus der Welt der Oper, die Habanera aus Carmen von George Bizet mit im Programm.

Charmant und kompetent führte Christine Schmid durch den Nachmittag und sorgte mit fröhlichen Stimmungsliedern wie "Fonicoli, Fonicola", "Die kleine Kneipe" oder "In einer kleinen Konditorei" für beste Unterhaltung. Mit "Schau mich bitte nicht so an" wollte sie ihr Programm beenden, doch ohne Zugabe, die sie mit "Lilli Marleen" gerne gewährte, durfte sie die Bühne nicht verlassen. Langanhaltender Applaus war der verdiente Lohn für den gelungenen Nachmittag.

In einer kleinen Pause enthüllte Caro Lefferts mit Christine Schmid das Gemeinschaftsbild, das Doris Popinga aus Einzelbildern zusammengefügt hatte, die die Herbstzeitlosen Anfang Mai malten. Das Bild hat nach längerer Suche nun nach dem Sommerfest im Eingang des alten Rathauses seinen Platz gefunden.

Caro Lefferts dankte ihrem Team für die liebevolle Bewirtung mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen sowie Roswitha Benz-Dannenberg, für die gelungene Dekoration der Tische.

Autor: nos