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13. Juli 2009

Ein Frosch, der alle Herzen rührt

Mit Pinkus Quak bot der Weiler Kinderchor ein Schauspiel, das die Gefühle in Wallung bringt.

WEIL AM RHEIN. Mit seinem szenischen Musiktheater "Pinkus Quak" hat der Weiler Kinderchor unter Leitung von Karl Gehweiler am Wochenende ein farbenfrohes Spektakel auf die Bühne gezaubert. Von den Zuschauern im Haus der Volksbildung gab es dafür sogar stehende Ovationen.

Auf äußerst erfrischende Art und Weise erzählte der Kinderchor mit gesanglichem und schauspielerischem Können die Geschichte des kleinen Frosches Pinkus Quak, der als einziger pinker Frosch in Quakitanien lebt und deshalb von allen anderen gehänselt wird. Eines Tages verliebt er sich in die schöne und etwas eingebildete Quakibella, die ihn wegen seiner Farbe zunächst abweist. Als Pinkus Quak Quakibella aber vor dem bösen Storch rettet, der sie fressen möchte, verliebt sie sich in ihn und die beiden heiraten schließlich.

Gehweiler und den insgesamt 34 Kindern im Grundschulalter gelang dabei eine Umsetzung, bei der alles stimmte. Mit viel Engagement und Begeisterung spielten die Kinder ihre Rollen. Das Stück gab eine gute Mischung verschiedener Gesangsstücke von der Liebesarie bis zur Stimmungsmusik her. Die vielen einfallsreichen Kostüme für Frösche, Störche, Maulwürfe und Seerosen schufen ein buntes Bühnenbild. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Orchester aus Schülern der Weiler Musikschule und aus Lörrach.

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Eigens für sie hat Gehweiler zu dem schon länger existierenden Stück in langer Vorarbeit eine Orchesterversion geschrieben. Und auch für die Proben des Stücks musste viel Zeit aufgewendet werden, die Vorlaufzeit betrug ein halbes Jahr. Dies zahlte sich aus: Die Kinder waren für ihr noch recht geringes Alter beeindruckend textsicher. In eineinhalb Stunden gab es nur hin und wieder mal einen kleinen Versprecher.

Bereits zum neunten Mal hat der Kinderchor, der dem Gesangverein Weil angehört, ein solches Musiktheater aufgeführt. Wegen des großen Andrangs und der vielen motivierten Kinder wurde "Pinkus Quak" sowohl am Samstag als auch am Sonntag aufgeführt, jeweils in unterschiedlicher Besetzung. Für die am Samstag gekommenen Eltern, Großeltern, Geschwister und anderen Interessierten war jedenfalls klar, dass hier etwas ganz Besonderes auf die Beine gestellt worden ist. Sie bedankten sich mit außerordentlich langem Applaus und stehenden Ovationen bei den Akteuren, besonders bei den Hauptdarstellern.

Autor: Dominik Teuber