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28. Februar 2017

Fuchsorden für einen rheinischen Alemannen

Narrenzunft Wiler Zipfel zeichnet Ferdinand Corsten aus.

  1. Ferdinand Corsten erhielt den Fuchsorden von René Winzer, Kurt Ruser und Dietmar Fuchs (von links). Foto: Hannes Lauber

  2. Ferdinand Corsten erhielt den Fuchsorden von René Winzer, Kurt Ruser und Dietmar Fuchs (von links). Foto: Hannes Lauber

WEIL AM RHEIN (nn). Seit 2001 führt Ferdinand Corsten den Weiler Kulturring, sieben Jahre lang war er Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, fünf Jahre Geschäftsführer der Kreis-CDU, außerdem hat er die Wahlkämpfe von OB Dietz und des Bundestagsabgeordneten Armin Schuster geleitet. Zudem ist er Mitglied in etlichen Weiler Vereinen und bringt sich auch dort entsprechend ein. All das gemeinsam haben die Wiler Zipfel nun am Montag zum Anlass genommen, um Corsten mit dem Fuchs-Orden zu ehren.

Corsten, der sich selbst als einen preußischen Rheinländer sieht, der sich in 56 Jahren im Markgräflerland, davon die letzten 34 in Weil am Rhein, zu einem rheinischen Alemannen gewandelt hat, nahm die Ehrung mit Freude und Rührung an. Schließlich sei er ein gutes Beispiel für gelungene Integration. Und die liegt ihm auch nach wie vor am Herzen – nicht allein, was seine eigene Person betrifft, sondern alle Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in die Stadt kommen und Aufnahme finden wollen. "Nehmen wir die vielen Fremden an der Hand und helfen ihnen", empfahl Corsten seinen Zuhörern, weil der gebürtige Mönchengladbacher selbst erlebt hat, was man bewirken kann, wenn man aufeinander zugeht. Und wie zur Bekräftigung sang er dann mit Christian Olivieri das Lied "Stammbaum" von den Bläck Föös, das in den Refrain mündet: "Mir sin wie mir sin, mir Jecke vum Rhin."

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Autor: nn