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09. September 2011
Gemeinsam spielen und dabei lernen
Gelungener Testlauf: Stadtjugendpflege und Kaltenbachstiftung boten bei der Markgrafenschule erstmals eine Ferienbetreuung an.
WEIL AM RHEIN (BZ). Der Start ist gelungen, das Ganze noch ausbaufähig, aber für alle Beteiligten ein Schritt in die richtige Richtung. Zum ersten Mal wurde für Kinder im Grundschulalter beim Ganztagsbereich der Markgrafenschule ein Ferienprogramm angeboten. In der Trägerschaft der Stadt Weil am Rhein haben die Dieter Kaltenbach-Stiftung Lörrach und die Stadtjugendpflege Weil am Rhein spielerische und gestalterische Angebote gemacht. Mehr als 20 Kinder täglich haben das abwechslungsreiche Ferienprogramm in Anspruch genommen.
Vom Erfolg der zweiwöchigen Aktion konnten sich der Geschäftsführer der Dieter Kaltenbach-Stiftung, Joachim Sproß, und Oberbürgermeister Wolfgang Dietz bei einem Besuch selbst überzeugen. Die Kinder Safira (sechs Jahre), Antonia (neun) und Fabian (elf) berichteten über einen abwechslungsreichen Tagesablauf, besonders die Wasserspiele und der Spielbus sind die Renner. "Auch die Abschlussrunde am Ende des Tages ist gut, damit wir sagen können, was uns gefällt und nicht gefällt", sagte Antonia. Die Organisatoren Martin Illgen, Roman Bukowski und ihr Team (Kassandra Schmidt, Josy Sproß, Sabrina Brunner) haben bewusst spielerische, koordinative Elemente und gestalterische Inhalte in das Programm mit einfließen lassen. "Im Ferienprogramm sollen die Kinder miteinander spielen, aktiv und kreativ sein und durch das Erleben lernen", berichtete Martin Illgen und ergänzt: "Natürlich haben wir auf Medienspiele, Computer oder sonstige elektronische Spielkonsolen vollständig verzichtet."Werbung
"Wir haben uns bewusst für dieses Angebot an Weiler Kinder als Testlauf entschieden, um herauszufinden, inwieweit eine Ferienbetreuung unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigt wird", sagte Oberbürgermeister Wolfgang Dietz bei seinem Besuch. Und Joachim Sproß fügte an: "Dieses Angebot ist ein weiterer Stein im Mosaik der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Stadtjugendpflege Weil am Rhein, der Stadt und der Dieter Kaltenbach-Stiftung." Die Erfahrungen werden nach Ablauf der Aktion, die noch bis einschließlich heute, Freitag, läuft, ausgewertet und fließen dann in das Konzept für das kommende Jahr ein. Eines dürfte aber schon jetzt feststehen: Die Betreuungszeiten, die auch einen Mittagsimbiss enthalten, werden wohl von den bisher angebotenen Stunden, die von 9 bis 16 Uhr dauerten, nach vorne ausgedehnt werden.
Und die Initiatoren und Betreuer sind sich einig in der Einschätzung, dass sich die Zahl der teilnehmenden Kinder noch steigern wird. Die Premiere verlief jedenfalls vielversprechend.
Autor: bz
