Jetzt ziehen die Narren auf die Straße

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 06. Februar 2018

Weil am Rhein

Mit dem Narrenbaumsetzen am Samstag ging’s los / Höhepunkt ist der große Buurefasnachtsumzug am 18. Februar.

WEIL AM RHEIN. Die IG Weiler Straßenfasnacht rüstet sich zum Endspurt. In weniger als zwei Wochen ist es soweit, dann erreicht die fünfte Jahreszeit in Weil ihren Höhepunkt. Das achtköpfige Team der IG Straßenfasnacht kommt dieser Tage kaum zur Ruhe, schließlich wollen die Straßenfasnächtler um ihren Vorsitzenden Uwe Wissler dafür sorgen, dass bis zum großen Finale, dem traditionellen Buurefasnachtsumzug am 18. Februar, alles glatt läuft. Und selbst damit ist noch nicht Schluss: Das Fasnachtsfeuer über Weil lodert erst am 24. Februar am Tüllinger.

Die erste Bewährungsprobe hat die IG bereits am Wochenende bestanden: Der Narrenbaum als weithin sichtbares Zeichen der Straßenfasnacht steht seit Samstag auf dem Lindenplatz. Viel Zeit zum Verschnaufen bleiben Uwe Wissler und seinem Team aber nicht. Schon in etwas mehr als einer Woche, am Donnerstag, 15. Februar, setzen sich nämlich die Umzüge der Hemdglunkis in Bewegung. In Haltingen kann sich die IG dabei seit Jahren auf die bewährte Hilfe der 12 Glunggis verlassen, die den Umzug koordinieren. Um 18.30 Uhr geht es dort los.

Etwas später, um 19.15 Uhr, startet am 15. Februar auch der Zug vom Alten Marktplatz durch die Innenstadt und ab 19 Uhr laden die Mooswaldsiechä traditionell zum Ball in die Leopoldhalle. Mit dem BuFaFriBall, dem Buure-Fasnachts-Fritig-Ball gelingt denn Rhy-Deufel dann am 16. der elegante Lückenschluss zum Samstag hin, der mit Kinderball, Kinderumzug, Monsterkonzert, dem Altwiler Narrefescht und dem Räbbuureball allerhand zu bieten hat.

Die Vorbereitungen für den großen Fasnachtsumzug am Sonntag, 18. Februar, laufen derweil auf Hochtouren. Bereits am 31. Dezember war Anmeldeschluss für die vielen begeisterten Narren, die alljährlich nach Weil am Rhein kommen wollen. "Wir haben dieses Jahr sehr viele Anfragen aus dem Stuttgarter Raum", berichtet Claudia Baum, die Schriftführerin. Nun gilt es, die etwa 4000 Guggenmusiker und Hästräger in geordnete Bahnen zu bringen und einen reibungslosen Ablauf zu organisieren.

Eine Herausforderung bleibt es trotzdem jedes Jahr aufs Neue. In einer eigenen Sitzung wird der Umzug akribisch geplant, um den Zuschauern ein tolles Bild bieten zu können. Das kann schon ein paar Stunden dauern, bis der Umzug steht. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Teilnahme der Wiechser Fasnachtsgesellschaft, die normalerweise ihre eigene Buurefasnacht feiert. Aus organisatorischen Gründen findet diese aber 2018 nicht statt. Auf die Einladung der Weiler IG Straßenfasnacht reagierten die vier Wiechser Cliquen deshalb mit großer Begeisterung.

Auch die anderen Veranstaltungen stecken in den letzten Planungen. Am Monsterkonzert werden 16 Guggemusiken erwartet, die den Zuschauern auf dem Rathausplatz ein abwechslungsreiches Programm bieten wollen. Da steckt eine ganze Menge Arbeit dahinter. Alle acht Mitglieder der IG tragen ihren Teil zur Planung der Kampagne bei, und auch die Unterstützung der angeschlossenen Weiler Cliquen klappt gut. Die IG ist jedenfalls gut vorbereitet und freut sich auf eine tolle Fasnachts-Kampagne mit hoffentlich vielen begeisterten Zuschauern.

Der Verkauf der Plaketten läuft gut, es gibt aber immer noch einige goldene und kupferne Plaketten, die sich über einen neuen Besitzer freuen würden. "Weisch no?", lautet das Motto der diesjährigen Kampagne.