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18. April 2017

Bauprojekt

Johannesquartier: Zwei Drittel der Wohnungen sind bereits reserviert

Zwei Drittel der bislang angebotenen Wohnungen sind bereits reserviert / Erste Bewohner können wohl ab Herbst 2018 einziehen.

  1. So soll das Haus Weil an der Ecke Schiller- und Goethestraße einmal aussehen. Foto: Amann Wohnbau

WEIL AM RHEIN. Die Entscheidung ist vor wenigen Tagen gefallen: Die künftige Wohnbebauung auf dem früheren Grundstück der evangelischen Johannesgemeinde wird an das Fernwärmenetz der Stadt Weil am Rhein angeschlossen. Der Bauherr, die Amann Wohnbau GmbH, hat den entsprechenden Vertrag vergangene Woche unterschrieben.

Zugleich rückt der Baubeginn für das 47 Wohnungen umfassende Projekt immer näher. Geschäftsführer Holger Amann geht davon aus, dass die Baugenehmigung in Kürze erteilt werden kann, nachdem er gemeinsam mit der Weiler Stadtverwaltung in den letzten Tagen noch verschiedene Korrekturen und Ergänzungen vorgenommen hat. So hat sich die Zahl der erforderlichen Stellplätze noch einmal verändert, weil Amann aufgrund der Nachfrage von Kaufinteressenten die Zuschnitte der Wohnungen angepasst und tendenziell eher etwas vergrößert hat. Statt der zunächst geplanten 49 wird es nun nur noch 47 Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen geben. Die Zahl der Stellplätze liegt bei 78, wobei 68 davon in der Tiefgarage unter dem vier Gebäude umfassenden Komplex bereitgestellt werden.

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Bislang hat Amann mit der Vermarktung von zwei der vier viergeschossigen Gebäude begonnen. Im Haus Weil am Rhein wird es zwölf Wohnungen geben, für acht davon liegen bereits Reservierungen vor. Im Haus Haltingen sind es elf Wohnungen, von denen schon sieben reserviert sind. Die Preise für die 70 bis 100 Quadratmeter großen Eigentumswohnungen liegen zwischen 3600 und 4100 Euro pro Quadratmeter je nach Wohnungsgröße und Ausstattung.

Die Bauzeit beträgt pro Gebäude 14 Monate, wobei die Häuser Weil am Rhein und Haltingen in einem ersten Bauabschnitt parallel und die Häuser Märkt und Ötlingen in einem zweiten Bauabschnitt etwas zeitversetzt errichtet werden sollen. Den Bezug der ersten Wohnungen strebt Amann für den Herbst des kommenden Jahres 2018 an.

Der Abriss der vorhandenen Gebäude – dazu zählen das Pfarrhaus, der Kindergarten Arche und ein Teil des inzwischen geräumten Gemeindezentrums der evangelischen Johannes-Gemeinde soll nun in einem Zug mit dem Aushub der Fundamente erfolgen. Mit der Stadt wurde zudem vereinbart, einen 78 Quadratmeter großen Geländestreifen an der Schillerstraße in die öffentliche Hand abzugeben, damit dort der etwas zurückversetzte Fußgängerweg wie vor der Johanneskirche fortgesetzt werden kann.

Autor: Hannes Lauber