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03. Februar 2009

Kant-Kämpfer schlagen sich bravourös

Jugend trainiert für Olympia

  1. Anika Reimann Foto: Herbert Frey

  2. Simon Meier Foto: Herbert Frey

WEIL AM RHEIN (hf). Gleich mit drei Judo-Teams beteiligte sich das Kant-Gymnasium vergangenen Donnerstag in Denzlingen am Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" auf Regierungspräsidiums-Ebene. Dass nur jeweils drei von fünf Gewichtsklassen besetzt werden konnten, entmutigte die Kant-Kämpferinnen und -Kämpfer keineswegs, im Gegenteil: Sie gingen umso engagierter zur Sache.

Glänzend eingestellt von Lehrerin Anika Reimann, frühere Bundesliga-Kämpferin für den KSV Esslingen, landeten die Jungen im Wettkampf I auf dem fünften Rang, die etwas jüngeren Kant-Judoka holten sich im Wettkampf II ebenso den zweiten Rang wie die Mädchen im Wettkampf III. Das Mädchen-Team verpasste den Sieg nur hauchdünn: Sie waren punktgleich mit dem Sankt Ursula-Gymnasium Freiburg und verloren nur aufgrund der schlechteren Unterbewertung.

Das Kant-Gymnasium stellte damit im siebten Jahr hintereinander mindestens ein Judo-Team. In allen sieben Jahren mit dabei war der heutige Schwarzgurtträger Simon Meier (Klassenstufe 13), der am Donnerstag seine Kämpfe einmal mehr souverän gewann. Außerdem gingen für das Kant auf die Matte: Jonas Boer, Khuong Duong (beide Klassenstufe 13), Pablo Schmid, Elias Kühne (beide 7a), Stefan Hein (10b), Maren Hess (6f), Jasmin Lepkojis und Larissa Kaltenbach (beide 8a). Sie alle trainieren im Judo-Club Efringen-Kirchen. Larissa Kaltenbach legte zwei Tage zuvor eigens die Prüfung zum weiß-gelben Gurt ab, um für das Kant an den Start gehen zu können. Bei ihrem allerersten Wettkampf überhaupt schlug sie sich bravourös. Für das Landesfinale reichte es – bei nur drei Kämpfern je Mannschaft kein Wunder – jedoch nicht ganz.

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Autor: hf